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Daimler car2gether

Mitfahr-Pilotprojekt startet in Ulm

Kopie von: car2gether, Mitfahrgelegenheit, Daimler, Smart Foto: Daimler 6 Bilder

Mit car2gether startet Daimler in Kooperation mit Scientific Computers ab 18. September ein webbasiertes Mitfahr-Pilotprojekt in Ulm. Mitfahrgesuche und -Angebote können per Smartphone oder PC in Echtzeit aufgegeben werden. Alle Ulmer Bürger können das Mitfahrangebot nutzen.

06.09.2010

Nachdem Daimler mit car2go bereits erfolgreich ins Carsharing-Geschäft eingestiegen ist, starten die Schwaben nun in Ulm ein Mitfahr-Pilotprojekt.

Eigenes Auto gehört bald der Vergangenheit an

Da das eigene Auto nach Ansicht von Zukunftsforschern insbesondere in städtischen Ballungsräumen schon bald ein Auslaufprodukt sein wird, orientiert sich der schwäbische Autobauer Daimler auch in Richtung alternativer urbaner Mobilitätskonzepte. Unter dem Motto "Mitfahren 2.0" startet am 18. September in Ulm ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen alle Ulmer Bürger über eine Mitfahr-Community im Internet Mitfahrgelegenheiten suchen oder anbieten können. Einzige Voraussetzung ist die kostenlose Registrierung auf der car2gether-Website sowie die Erstellung eines Profils. Danach können die gewünschte Startzeit sowie das Fahrziel genannt werden. Die Datenbank liefert alsdann passende Fahrer respektive Mitfahrer, mit denen per Telefon oder PC Kontakt aufgenommen werden und die Fahrt vereinbart werden kann. Ein Live-Ticker auf der Website informiert zudem ständig über neue Mitfahrangebote oder -Anfragen.

car2gether in weiterer deutscher Stadt

Ziel des car2gether-Pilotprojektes ist es, das webbasierte Mitfahrsystem unter Alltagsbedingungen zu erproben und wichtige Erfahrungswerte zu sammeln. Hierzu sollen unter anderem auch die Studenten der Universität Ulm sowie der Hochschulen Ulm und Neu-Ulm für die moderne Mitfahridee begeistert werden. Anschließend plant Daimler für das vierte Quartal 2010, das Pilotprojekt car2gether auch in einer weiteren, bislang noch nicht genannten Stadt anzubieten.

Als Kostenempfehlung, die der Mitfahrende an seinen "Chauffeur auf Zeit" entrichten sollte, gibt Daimler 9,5 Cent pro Minute Fahrtzeit an. Die Bezahlung erfolgt während der Pilotphase noch bar, später soll sie automatisiert und bargeldlos erfolgen. Die Nutzung des car2gether-Angebotes im Internet oder über Smartphone-Apps ist während der Probephase kostenlos. Ob eine kostenpflichtige Nutzung von den Teilnehmern akzeptiert würde, soll die Testphase zeigen.

Daimler stellt Spende von 8.000 Euro in Aussicht

Für den Fall, dass kein passender Fahrer oder Mitfahrer gefunden werden kann, zeigt das System überdies freie car2go-Carsharing-Smart im Umkreis an oder bietet die Möglichkeit, direkt Kontakt mit der Taxizentrale Ulm aufzunehmen.

Sollten während eines Zeitraumes von 80 Tagen im Rahmen des car2gether-Projektes mehr als 40.000 Kilometer zurückgelegt werden, will Daimler dies mit einer Spende in Höhe von insgesamt 8.000 Euro für die Bürgerstiftung e.V. in Ulm honorieren.

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