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Daimler-Chrysler

Abfindungen im Fluss

Foto: Daimler-Chrysler

In der Mercedes Car Group haben bis Ende März 7.800 Mitarbeiter Verträge über ihr freiwilliges Ausscheiden unterzeichnet, teilte Daimler-Chrysler am Donnerstag (6.4.) in Stuttgart mit. Insgesamt will das Unternehmen bis September 2006 auf diesem Wege rund 8.500 Stellen streichen.

06.04.2006

Personalvorstand Günther Fleig zeigte sich zuversichtlich, dass das Personalabbau-Programm wie geplant erfolgreich abgeschlossen werden könnte. Konzernchef Dieter Zetsche hatte im vergangenen Sommer das Programm verkündet, um die Kosten in der Mercedes-Gruppe zu senken. Betroffen sind vor allem die Werke in Sindelfingen und Bremen. Weil für die deutschen Mitarbeiter bis 2012 eine Beschäftigungssicherung gilt, kommt nur ein freiwilliges Ausscheiden in Frage. Die Kosten für das Personalabbauprogramm werden mit 950 Millionen Euro beziffert. Die Umsetzung bewege sich in diesem vorgegeben Rahmen, hieß es am Donnerstag.

Für ein weiteres Personalabbauprogramm hat der Konzern zwei Milliarden Euro bereitgestellt. Bis 2008 sollen weltweit 6.000 von 30.000 Mitarbeitern und Managern in der Verwaltung gehen. Wie seit März bekannt, will der Autokonzern Managern beim Ausscheiden unter anderem eine Abfindung auf Basis von zwei Monatsgehältern je Jahr der Betriebszugehörigkeit zahlen. Von den leitenden Angestellten sind 30 Prozent von dem Personalabbau-Programm betroffen. Wie die künftige personelle Struktur der Führungsebenen des Konzerns aussehen werde, solle Ende April in Vorstand und Aufsichtsrat entschieden werden, hieß es damals aus Konzern-Kreisen weiter.

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