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Daimler-Chrysler

Bafin untersucht erneut

Die Finanzaufsicht Bafin prüft nach einem Zeitungsbericht in zwei weiteren Fällen, ob Daimler-Chrysler möglicherweise gegen Veröffentlichungspflichten verstoßen hat.

03.02.2006

Dabei geht es nach einem Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" um den Stellenabbau bei Mercedes und in der Verwaltung von Daimler-Chrysler.

Daimler-Chrysler hatte am späten Nachmittag des 28. September bekannt gegeben, dass der Konzernvorstand den Abbau von 8.500 Stellen bei Mercedes in Deutschland festgelegt habe. Zudem habe der Aufsichtsrat den Vorstand dazu ermächtigt, dafür 950 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Anlass für die Untersuchung ist nach Angaben einer Sprecherin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), dass verschiedene Medien bereits an diesem Tag über den bevorstehenden Jobabbau berichteten, heißt es in dem Blatt.

Sollte es sich dabei um eine Insiderinformation gehandelt haben, hätte diese sobald sie an Außenstehende gelangt ist auch vom Konzern umgehend veröffentlicht werden müssen, heißt es in der Zeitung. Sollte sich herausstellen, dass Daimler tatsächlich zu lange mit der Veröffentlichung gewartet hat, könnte dem Konzern ein Bußgeld von bis zu einer Million Euro drohen. Daimler bestätigte der Zeitung, dass die Bafin bereits am 30. September 2005 ein Auskunftsersuchen an den Konzern gerichtet hat.

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