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Daimler-Chrysler

Brennstoffzellenplan

Foto: Daimler-Chrysler

Der Autokonzern Daimler-Chrysler setzt weiter auf die Brennstoffzellen-Technik und will im Jahr 2015 auf einen jährlichen Absatz von etwa 100.000 schadstofflosen Fahrzeugen kommen.

28.06.2005

Mit der endgültigen Serienreife sei voraussichtlich zwischen 2012 und 2015 zu rechnen, sagte der zuständige Forschungsleiter Herbert Kohler am Montag (27.6.) in Singapur.

Aber auch in zehn Jahren würden in erster Linie Großkunden wie Logistik-Unternehmen im Stadtverkehr auf die Null-Emissions-Fahrzeuge (keine Abgase) zurückgreifen. Ob eine flächendeckende Durchsetzung bei privaten Autofahrern gelingen kann, wird in der Branche als problematisch eingeschätzt. Ungewiss ist vor allem auch der Aufbau eines bundesweiten Netzes mit Wasserstoff-Tankstellen, den der Gasespezialist Linde plant. Auch die Entwicklung der Benzinpreise wird die mögliche Akzeptanz der Technik beeinflussen.

Daimler-Chrysler kündigte in Singapur eine neue Generation von Brennstoffzellen-Pkw an. Demnächst werde eine neue B-Klasse den Antrieb einsetzen. Die Reichweite sei von 200 auf 400 Kilometer verdoppelt worden, sagte Kohler. In Singapur hat der Konzern seit genau einem Jahr mehrere A-Klasse Fuel Cell-Autos im Alltagstest. Insgesamt sind derzeit 60 A-Klassen, 34 Citaro-Stadtbusse und drei Sprinter in Deutschland, USA, Japan und Singapur auf der Straße. Eine Brennstoffzelle wandelt reinen Wasserstoff durch chemische Reaktion mit Sauerstoff in elektrische Energie um, die einen
Elektromotor antreibt.

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