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Daimler-Chrysler

China erlaubt Pkw-Produktion

Foto: Daimler-Chrysler

Daimler-Chrysler hat für die Produktion von Pkw und Transporter in China grünes Licht erhalten. Der chinesische Staatsrat genehmigte am Dienstag (2.11.) die Pläne der Stuttgarter Autobauer mit chinesischen Partnern Mercedes-Pkw und Mercedes-Transporter in China zu fertigen.

02.11.2004

Wie der Konzern in Stuttgart mitteilte, sei damit die wichtigste Etappe zur Gründung der Gemeinschaftsunternehmen abgeschlossen. Voraussichtlich Mitte 2005 soll mit dem Produktionsstart von Mercedes-Benz-Pkw begonnen werden. Daimler-Chrysler und die chinesischen Partner wollen mittelfristig 1,2 Milliarden Euro in China investieren.

E- und C-Klasse ab Mitte 2005

Daimler-Chrysler-Chef Jürgen Schrempp sagte: "Die lokale Fertigung sowohl im Pkw- als auch im Nutzfahrzeug-Geschäft ist ein Meilenstein für die Umsetzung unserer Geschäftsaktivitäten in China und untermauert eine solide Präsenz in Asien".

Die Partner von Daimler-Chrysler bei den Gemeinschaftsunternehmen sind Beijing Automotive Industry Holding Company (BAIC), China Motor Corporation und Fujian Motor Industry Group. Das geplante Joint Venture mit dem Partner BAIC in der Autosparte sieht mittelfristig die Fertigung von Mercedes-Benz-Limousinen in der C- und E-Klasse mit einer jährlichen Produktionskapazität von bis zu 25.000 Fahrzeugen vor. Die Automobile sollen von Mitte 2005 an in einer neuen Fabrik am Stadtrand von Peking vom Band rollen. Die Genehmigung der Pläne markieren nach den Worten von Mercedes-Chef Eckhard Cordes einen bedeutenden Schritt, um die langfristig angelegten Wachstumspläne in China erfolgreich umzusetzen.

Im Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge kommt nunmehr das geplante Transporter-Joint-Venture in China ebenfalls zur Umsetzung. Geplant ist, ab 2006 rund 40.000 Einheiten des Mercedes-Benz-Sprinter und der neuen Van-Familie Viano/Vito in einem neuen Werk in Fuzhou City in der Provinz Fujian zu produzieren. Das Joint Venture sieht die Zusammenarbeit zwischen Daimler-Chrysler sowie China Motor Corporation und der Fujian Motor Industry Group vor.

Mittelfristig sollen in die China-Aktivitäten von allen Projektbeteiligten 1,2 Milliarden Euro für die Pkw- und Van-Fertigung, die Produktionsstätten sowie in die Produktion von schweren Lkw investiert werden, teilte Daimler-Chrysler mit. Über alle Geschäftsfelder hinweg werde Daimler-Chrysler mit seinen Partnern etwa 15.000 Mitarbeiter beschäftigen, hieß es. Um die selten hohen Qualitätsstandards wie an anderen Produktionsstandorten zu garantieren, errichtet Daimler-Chrysler mit seinen Partnern ein spezielles Schulungszentrum bei Peking und in der Provinz Futian. Auch soll die notwendige Zulieferindustrie an Ort und Stelle kontinuierlich aufgebaut werden.

Bereits vor der Genehmigung hatte Daimler-Chrysler dem Vorstand für Konzernentwicklung, Rüdiger Grube, auch das Ressort China übertragen. Grube sagte: "Daimler-Chrysler ist der einzige ausländische Hersteller, der sowohl Pkw als auch Nutzfahrzeuge lokal in China fertigen kann".

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