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Daimler-Chrysler

Fuso belastet

Foto: dpa

Die mit Rückrufaktionen und Qualitätsproblemen kämpfende japanische Nutzfahrzeugtochter Mitsubishi Fuso wird die Nutzfahrzeugsparte von Daimler-Chrysler im dritten Quartal mit 400 Millionen Euro belasten.

08.10.2004

Trotz der außerordentlichen Ergebnisbelastung werde das operative Ergebnis (Operating Profit) der Nutzfahrzeugsparte 2004 aber "weiter deutlich über dem Vorjahr erwartet", teilte Daimler-Chrysler am Freitag (8.10.) in Stuttgart mit. 2003 hatte die Nutzfahrzeugsparte einen operativen Gewinn von 855 Millionen Euro eingefahren.

Im zweiten Quartal hatten die Stuttgarter wegen Mitsubishi Fuso bereits 70 Millionen Euro ergebniswirksam zurückgestellt. Daimler-Chrysler hält 65 Prozent an Fuso, der Rest liegt bei Mitsubishi Motors. Fuso hatte insgesamt 525.000 Fahrzeuge in Japan wegen technischer Mängel zurückrufen müssen. Das damalige Mitsubishi-Management hatte zuvor versucht, die Mängel zu vertuschen. Es gab zahlreiche Unfälle, teilweise mit Todesfolge. Mehrere MMC-Manager müssen sich deshalb vor Gericht verantworten.

Die Daimler-Chrysler-Nutzfahrzeugsparte hatten im ersten Halbjahr den operativen Gewinn dank einer deutlichen Absatzsteigerung um 174 Prozent auf 736 Millionen Euro erhöht. Insgesamt wurden 310.700 Fahrzeuge abgesetzt (plus 34 Prozent). Enthalten waren darin erstmalig auch die Fuso-Absatzzahlen. Dank der guten Geschäftsentwicklung will die Nutzfahrzeugsparte 2004 rund 4.000 neue Stellen schaffen.

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