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Daimler-Chrysler

Grabstreit beigelegt

Foto: Daimler-Chrysler

Der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler-Chrysler und die Kulturbehörden von Peking haben ihren Streit um altchinesische Grabstätten auf dem Gelände des neuen Autowerks nach einem Bericht der Zeitung "Die Welt" beigelegt.

04.09.2006

Der Autobauer zahle umgerechnet 48.000 Euro, um chinesischen Archäologen die Vermessung und Erforschung von 26 auf dem Areal entdeckten und bis zu 2.000 Jahre alten Gräbern zu ermöglichen, schreibt das Blatt unter Berufung auf Firmenkreise.

Die gütliche Einigung ermögliche den Stuttgartern, ihr nahezu fertig gestelltes Autowerk Beijing-Benz wie geplant Mitte September offiziell einzuweihen. Daimler-Chrysler und die Beijing Automotive Industry Holding (BAIC) halten jeweils 50 Prozent Anteile an dem eine Milliarde Dollar teuren Gemeinschaftswerk, in dem seit Dezember 2005 schon einige Tausend E-Klasse-Fahrzeuge vom Band liefen. Der Grundstein wurde Ende 2004 in Anwesenheit des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) gelegt.

Künftig sollen pro Jahr bis zu 25.000 Mercedes Pkw der C- und E-Klasse, 80.000 Mitsubishi Outlander und Chrysler 300C produziert werden, heißt es in dem Bericht. Die Stadtregierung Peking habe bei der Beilegung des Streits vermittelt. Chinas Medien seien aufgefordert worden, das Reizthema nach der Einigung nun auf sich beruhen zu lassen, heißt es in der Zeitung. Pekings Mercedes-Chef Günter Butschek habe sich für einen Museumsbau ausgesprochen, wenn sich die Grabfunde als bedeutend herausstellen sollten.

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