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Daimler-Chrysler

Kein weiterer Jobabbau

Foto: Daimler-Chrysler

Mercedes bleibt nach dem bereits angekündigten Verlust von 8.500 Arbeitsplätzen vorerst von einem weiteren drastischen Stellenabbau verschont. Es gebe keine derartigen Pläne, sagte der neue Chef des Autokonzerns Daimler-Chrysler, Dieter Zetsche, am Sonntag (8.1.) auf der Aut Show in Detroit.

09.01.2006

In Medienberichten war über die Streichung von zusätzlichen insgesamt 8.000 Stellen in der Mercedes Car Group und der Nutzfahrzeugsparte spekuliert worden.

Zetsche betonte aber, dass Arbeitsplätze durch natürliche Fluktuation nicht wieder besetzt würden. Beim freiwilligen Mercedes-Abfindungsprogramm, das den Konzern knapp eine Milliarde Euro kosten wird, haben bereits 5.000 der angepeilten 8.500 Mitarbeiter Verträge unterschrieben. Die Car Group (Mercedes-Benz, Smart, Maybach) soll bis 2007 ihr Ergebnis um drei bis vier Milliarden Euro verbessern, um wieder auf Augenhöhe mit dem Rivalen BMW zu kommen.

Auf die Frage nach einem möglichen Verkauf der 30-prozentigen Beteiligung am Airbus-Mutterkonzern EADS sagte Zetsche, man habe "keinen Druck und keine Eile". EADS liefere sehr wertvolle Beiträge zum Konzernergebnis. Eine Abgabe des Aktienpakets schloss er prinzipiell aber nicht aus. Zu einem gegebenen Zeitpunkt werde sich Daimler-Chrysler Gedanken über künftige Schritte machen. Entscheidend sei, die Wachstumschancen von Airbus zu fördern und dabei die politische Struktur des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns zu beachten. Gemessen an der Marktkapitalisierung ist die EADS-Beteiligung gut acht Milliarden Euro wert.

Für das laufende Jahr zeigte sich Zetsche trotz der nun voll greifenden Modelloffensive zurückhaltend. Der Konzernabsatz werde 2006 "konservativ betrachtet" in der Größenordnung des Vorjahres liegen. 2005 hatte Daimler-Chrysler die weltweiten Verkaufszahlen um 4,7 Prozent auf 4,046 Millionen Fahrzeuge gesteigert. Der defizitären Kleinwagenmarke Smart will Zetsche wie versprochen bis 2007 Zeit geben, um in die schwarzen Zahlen zu kommen. Die verschobene Entscheidung zur Einführung des Nachfolgemodells des Zweisitzers in den USA werde im ersten Halbjahr getroffen, möglichst früher, sagte Zetsche.

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