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Daimler-Chrysler

Kritische Aktionäre attackieren Schrempp

autouniversum - Der vom Daimler-Chrysler-Boss verbreiteten Optimismus sei ein "Akt der Blendung".

26.02.2001

Der Sprecher der Kritischen Aktionäre bei Daimler-Chrysler, Jürgen Grässlin, hat den Vorstandsvorsitzenden des Konzers scharf kritisiert. Im Deutschlandfunk bemängelte Grässlin heute, dass Jürgen Schrempp im Zuge der Fusion zu große Erwartungen geweckt habe, die er bis zum heutigen Tage nicht einmal im Ansatz erfüllen könne. Auf Grund der von ihm begangenen "kapitalen Fehler" müsse man sich als Aktionär überlegen, ob man bei der Hauptversammlung im April seine Entlastung überhaupt mittragen könne.

Grässlin rechnete nicht damit, dass der Konzern bereits 2002 wieder schwarze Zahlen schreiben kann. Den von Schrempp in dieser Hinsicht verbreiteten Optimismus bezeichnete er zu einem Zeitpunkt, zu dem eine feindliche Übernahme theoretisch möglich sei, als "Akt der Blendung". Grässlin hielt es außerdem für grundlegend falsch, aus Daimler-Chrysler einen reinen Auto-Konzern schmieden zu wollen. Damit sei man extrem konjunktur- und verkaufsanfällig und das in einer Zeit, in der die Prognosen "eher durchwachsen" seien.

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