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Daimler-Chrysler

MMC bringt eine Milliarde

Der Verkauf seiner verbliebenen Anteile am japanischen Autobauer Mitsubishi Motors (MMC) hat der Daimler-Chrysler AG 970 Millionen Euro eingebracht. Wie der Stuttgarter Autokonzern am Freitag (18.11.) mitteilte, werde dadurch das Konzernergebnis 2005 mit 501 Millionen Euro positiv beeinflusst.

18.11.2005

Daimler-Chrysler hat wegen der Smart-Sanierung und der Kosten des Abbaus von 8.500 Stellen in der Mercedes Car Group in diesem Jahr einen hohen zusätzlichen Finanzbedarf. Der Verkauf des Dieselmotorenbauers MTU soll möglichst noch in diesem Jahr über eine Milliarde Euro Verkaufserlös bringen.

Am 11. November hatte Daimler-Chrysler die Vereinbarung zur Veräußerung der verbliebenen Anteile an MMC in Höhe von 12,4 Prozent unterzeichnet. Die Aktien gingen an die US-Finanzgruppe Goldman Sachs, die sie inzwischen zum großen Teil weiterverkauft hat.

Damit endet das Engagement beim angeschlagenen Autobauer Mitsubishi, dass Daimler-Chrysler nach Schätzungen von Finanzexperten mehrere Milliarden Euro gekostet haben soll. Als Daimler-Chrysler-Chef Jürgen Schrempp im April 2004 weiteres Geld zur Mitsubishi-Sanierung in die Hand nehmen wollte, von der Mehrheit des Vorstandes aber überstimmt worden war, hatte es heftige Turbulenzen in der Konzernspitze gegeben. Im Oktober 2000 war die Daimler-Chrysler AG mit 34 Prozent bei MMC eingestiegen und hatte die Beteiligung auf 37 Prozent aufgestockt. Nach dem April 2004 wurde die Beteiligung nach und nach verringert, einzelne Kooperationsprojekte mit MMC laufen aber weiter.

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