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Daimler-Chrysler

Russland-Projekt besiegelt

Foto: Daimler-Chrysler

Die Einrichtung der ersten Autofabrik von Daimler-Chrysler in Russland ist nach Ansicht von Beobachtern in Moskau unter Dach und Fach. Vorstandschef Jürgen Schrempp traf sich in Moskau mit Präsident Wladimir Putin und kündigte an, bereits im Herbst sollten die ersten in Russland gebauten Mercedes-Wagen vom
Band laufen.

24.05.2005

Das berichtete die Moskauer Wirtschaftszeitung "Wedomosti" am Dienstag. Die Produktionsstätte solle bei St. Petersburg gebaut werden.

Ein Daimler-Chrysler-Sprecher sagte, dass es bei dem Gespräch am Montag (23.5.) nicht um Einzelheiten gegangen sei. Schrempp habe als möglichen Standort für eine Fertigung St. Petersburg genannt. Wann dort welche Modelle montiert werden sollen, sei noch nicht bekannt.

Der Daimler-Chrysler-Chef nahm in der russischen Hauptstadt an einer Sitzung des Aufsichtsrates seiner Firma teil. Beim Treffen im Kreml am Montag bedankte sich Schrempp bei Putin für die Unterstützung des Projekts, nannte aber keine konkreten Zahlen. Zuvor war von russischen Medien gemeldet worden, dass in der Fabrik bei St. Petersburg bis zu 25.000 Mercedes-Fahrzeuge im Jahr gebaut werden könnten. Dafür seien nach Schätzung russischer Experten knapp 100
Millionen Dollar (80 Millionen Euro) Investitionen nötig.

Wegen der schwierigen Zollfragen gehen immer mehr ausländische Autohersteller dazu über, ihre Wagen in Russland zu bauen oder zu montieren. BMW, Ford, GM, KIA und Renault unterhalten bereits Fertigungsstätten in Russland, dessen Automarkt rasch wächst.

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