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Daimler-Chrysler

Samstag wird zum Werktag

Foto: dpa

Im Bedarfsfall kann der Samstag zum Werktag werden im Daimler-Chrysler-Werk in Untertürkheim. Das ist Kernbotschaft der zähen Ringens um flexiblere Arbeitszeiten zwischen Betriebsrat und Unternehmensführung.

07.08.2006

Lange und zäh waren die Verhandlungen, jetzt ibt es eine Einigung auf eine neue Regelung der Arbeits- und Betriebszeiten für Zusatzgeschäfte im Werk Untertürkheim. Dies teilten beide Seiten am Montag (7.8.) mit. Nach dem Vertrag kann künftig der Samstag bei Zusatzgeschäften zur Regelarbeitszeit werden. Nach Angaben von Werksleitung und Betriebsrat wurde mit der Einigung ein Beschäftigungsvolumen von etwa 400 zusätzlichen Arbeitsplätzen gesichert.

In der vergangenen Woche hatte es aus dem Konzern geheißen, dass das Werk Untertürkheim einen Großauftrag von Chrysler nicht erhalte, weil sich Werksleitung und Betriebsrat nicht darauf einigen konnten, den Samstag zur Regelarbeitszeit zu machen.

Im ältesten und größten Aggregatewerk des Konzerns werden regulär Motoren, Achsen und Getriebe für Mercedes-Benz Personenkraftwagen gefertigt. Dieser reguläre Produktionsumfang könne mit so genannten Zusatzgeschäften durch Lieferaufträge von Kunden innerhalb oder außerhalb des Konzerns erweitert werden, heißt es in der Erklärung weiter.

"Mit diesem umfassenden Konzept haben wir die erforderliche Investitions-, Planungs- und Liefersicherheit für zusätzliche Produktionsumfänge", sagte Werkleiter Volker Stauch. Der Betriebsratsvorsitzende Helmut Lense betonte: "Über zusätzliche Betriebsnutzungszeiten haben wir zusätzliche Beschäftigung ins Werk geholt". Bei der dafür notwendigen flexiblen Arbeitszeitgestaltung habe die Belegschaft ein Mitspracherecht.

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