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Daimler-Chrysler

Schrempp soll bleiben

Der Aufsichtsrat des Autobauers Daimler-Chrysler will den Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schrempp auch über das Jahr 2005 hinaus an das Unternehmen binden. Dies berichtet das "Wall Street Journal Europe".

08.10.2003

Der Aufsichtsratsvorsitzende Hilmar Kopper teilte dem Blatt gegenüber mit, dass sich die Mehrzahl seiner Aufsichtsratskollegen für eine Verlängerung des 2005 auslaufenden aktueller Vorstands-Vertrag von Schrempps ausspreche. Er spüre "sanften Druck im Aufsichtsrat, Jürgen dahin zu beeinflussen, länger zu bleiben". Allerdings habe das Gremium die Verlängerung formell noch nicht erörtert.

Schrempp: "Dies ist mein Leben"

Schrempp selbst äußerte sich bislang noch nicht dazu, ob er nach dem Jahr 2005 weiter als Vorstand zur Verfügung stehen werde. "Wenn der Aufsichtsrat mich fragt, dann werde ich darüber nachdenken müssen. Ich bin voller Energie und in Topform. Ich liebe, was ich tue. Ich bin seit über vierzig Jahren hier. Dies ist mein Leben."
Nach den Zeitungsangaben haben sich vier weitere Aufsichtsratsmitglieder dafür ausgesprochen, an Schrempp und seiner Strategie festzuhalten." Die USA sind ein Problem, aber ich halte seine Stratege für richtig", wird der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, Jürgen Langer, zitiert. Schrempp leitet seit 1995 als Vorstandschef die Geschicke des deutsch-amerikanischen Autokonzerns und steht seit geraumer Zeit wegen der Chrysler-Fusion in der Kritik.

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