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Daimler-Chrysler

Treffen geplant

Foto: Daimler-Chrysler

Der Autobauer Daimler-Chrysler will sich einem Pressebericht zufolge in dieser Woche mit den Interessenten für seine kriselnde US-Tochter Chrysler treffen.

11.04.2007

Vorstandsmitglied Rüdiger Grube werde am Mittwoch (11.4.) in New York eine Gesprächsrunde mit Vertretern der Finanzinvestoren Blackstone und Cerberus sowie des Zulieferers Magna beginnen, schreibt das "Wall Street Journal Europe" unter Berufung auf mit der Materie vertraute Personen.

Kerkorian mit von der Partie?

Unklar sei, ob auch die Investmentfirma Tracinda des US-Milliardärs Kirk Kerkorian mit von Partie sei. Tracinda hatte vergangenen Donnerstag ein Angebot in Höhe von 4,5 Milliarden Dollar für Chrysler auf den Tisch gelegt. Die Bewerbung Tracindas habe derzeit aber nicht so gute Aussichten auf Erfolg wie die der anderen Bieter, schreibt die Zeitung weiter. So habe Kerkorian einen Kauf unter anderem an die Bedingung geknüpft, dass sich der Stuttgarter Konzern im Falle einer Trennung von Chrysler an den milliardenschweren Gesundheits- und Pensionsverpflichtungen beteiligt. Die anderen Bieter hätten diese Bedingung nicht gestellt. Außerdem halte Daimler-Chrysler die von Tracinda geforderte Frist von 60 Tagen zur eingehenden Prüfung der Chrysler-Bücher für zu lang.

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