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Daimler

Chrysler-Trennung belastet Ergebnis

Foto: Daimler-Chrysler

Die Trennung von seiner finanziell angeschlagenen US-Tochter Chrysler wird das Ergebnis des Autobauers Daimler-Chrysler im Jahr 2007 mit 2,5 Milliarden Euro belasten. Der negative Sondereffekt soll im dritten Quartal wirksam werden, teilte der Stuttgarter Konzern am Mittwoch (29.8.) mit.

29.08.2007

Dennoch hat die künftige Daimler AG eine kräftige Ergebnissteigerung im Visier. In der neuen Konzernstruktur soll das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 8,5 Milliarden Euro steigen (2006: 5,0 Mrd Euro). Eine Jahresprognose für den Konzerngewinn wurde nicht abgegeben.

Im zweiten Quartal verbuchte der Autobauer Ergebnis- und Umsatzrückgänge. Das EBIT ging von 2,37 Milliarden im Vorjahr auf 2,1 Milliarden Euro zurück. Der Umsatz sank um drei Prozent auf 23,8 Milliarden Euro. Der Nettogewinn lag bei 1,8 Milliarden nach 2,1 Milliarden Euro. Der Gesamtabsatz verringerte sich von 536.600 auf 516.400 Fahrzeuge.

Der Stuttgarter Autohersteller hatte sich im August endgültig von seiner US-Tochter getrennt. Nach der Trennung entsprechen die Zahlen für das zweite Quartal den Angaben zufolge bereits der neuen Konzernstruktur und sind entsprechend angepasst. Der Finanzinvestor Cerberus zahlt für die Übernahme von 80,1 Prozent der Chrysler-Anteile rund 5,4 Milliarden Euro. Dabei hatte sich Cerberus auch verpflichtet, die Pensions- und Gesundheitskosten für die Mitarbeiter des US-Unternehmens zu übernehmen. Die restlichen knapp 20 Prozent von Chrysler bleiben in Stuttgarter Hand.

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