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Daimler-Chrysler

Trennung von MTU

Der Autohersteller Daimler-Chrysler prüft den Verkauf des Motorenbauers MTU Friedrichshafen. Ein Konzernsprecher sagte der "Financial Times Deutschland", die Strategie der Tochter stehe auf dem Prüfstand. Auch ein Verkauf nicht ausgeschlossen.

07.02.2005

Da das Unternehmen seit Mitte 2004 eine neue Geschäftsführung habe, sei eine solche Prüfung "ganz normal", wird der Sprecher zitiert.

Wie die Zeitung aus Frankfurter Investmentkreisen erfuhr, wird hier mit fest einem Verkauf von MTU Friedrichshafen noch in diesem Jahr gerechnet. "Die Banken bereiten sich bereits darauf vor und sprechen mögliche Käufer an", zitiert die Zeitung aus den Kreisen. Nach Angaben der "FTD" wird der Wert des Unternehmens auf rund 1,5 Milliarden Euro geschätzt.

Die MTU Friedrichshafen GmbH baut Großdieselmotoren für Schiffe, Militärfahrzeuge, Eisenbahnen und für die Energietechnik. Mit rund 6.700 Mitarbeitern wurde im Jahr 2003 ein Umsatz von 1,3 Milliarden Euro erzielt. Der Ursprung des Unternehmens geht auf den Zeppelin-Bau in Friedrichshafen zurück.

Daimler-Chrysler hatte sich im Jahr 2003 bereits von dem Münchner Triebwerkbauer MTU Aero Engines getrennt. Branchenkreise gehen schon länger davon aus,dass die profitable MTU Friedrichshafen GmbH bei der DaimlerChrysler AG auf den Prüfstand kommt. Konzernchef Jürgen Schrempp verfolgt eine Strategie der Konzentration auf das Autogeschäft.

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