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Daimler-Chrysler

Überstunden-Deal

Foto: Daimler-Chrysler

Der Betriebsrat der Daimler-Chrysler-Zentrale in Stuttgart hat nach dem Spruch der Einigungsstelle zum Streit um Mehrarbeit eine positive Bilanz gezogen.

29.01.2007

Jörg Spies, Betriebsratsvorsitzender Zentrale, sagte: "Letztlich ist durch die Einigungsstelle deutlich weniger Mehrarbeit genehmigt worden, als das Unternehmen beantragt hatte." Die Wochenenden blieben für die Mitarbeiter weitgehend frei. Der verordnete zeitnahe Abbau der geleisteten Mehrarbeit mache deutlich, dass es in der Buchhaltung ­ wie in den meisten anderen Verwaltungsbereichen ­ keine Personalüberhänge in der vom Vorstand festgelegten Größenordnung gebe.

Der Betriebsrat in der Daimler-Chrysler-Zentrale hatte sich geweigert, die Buchhalter - wie im Januar in früheren Jahren üblich - auch am Wochenende arbeiten zu lassen. Man könne nicht Personal abbauen und gleichzeitig stapelweise Anträge auf Mehrarbeit auf den Tisch legen, hatten die Betriebsräte erklärt. Die verstärkte Arbeit der Buchhaltung ist wichtig dafür, dass wie von dem Unternehmen geplant am 14. Februar die Jahreszahlen veröffentlicht werden können und am 4. April die Hauptversammlung in Berlin abhalten werden kann.

Das Stuttgarter Arbeitsgericht hatte Mitte Januar einem Antrag der Arbeitgeberseite auf Einsetzung der Einigungsstelle stattgegeben.

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