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Daimler-Chrysler verklagt Versicherungen

Foto: Daimler-Chrysler

Daimler-Chrysler klagt gegen ein Versicherungskonsortium vor dem Stuttgarter Landgericht. Nach Informationen der "Stuttgarter Nachrichten" geht es um 175 Millionen Euro. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Mittwochabend (13.12.) den Vorgang, nicht aber die Summe.

14.12.2006

Hintergrund sei ein Vergleich mit US-Aktionären aus dem Jahr 2003. Die Sammelkläger hatten gegen Daimler geklagt, weil sie sich über die wahren Absichten beim Zusammenschluss von Daimler-Benz und Chrysler im Jahre 1998 getäuscht fühlten. In dem Vergleich hatte Daimler-Chrysler rund 300 Millionen Dollar gezahlt.

Bei der Bekanntgabe des Vergleichs hatte Daimler-Chrysler der Zeitung zufolge noch mitgeteilt, dass bis zu 200 Millionen Euro durch eine Versicherung abgedeckt seien, die für Schäden aus Managementfehlern hafte. Doch bis heute hätten die beteiligten Versicherungen nicht bezahlt. Jetzt habe der Konzern das Konsortium auf die Zahlung von 175 Millionen Euro vor dem Stuttgarter Landgericht verklagt (AZ: 33O19 aus 05KFH).

Dem Blatt zufolge geht es unter anderem um die Frage, ob verschiedene Obliegenheitsverletzungen vorliegen, Daimler also gegen vertraglich festgelegte Versicherungsbedingungen verstoßen habe. D&O-Versicherungen würden in der Regel nicht zahlen, wenn etwa grobe Fahrlässigkeit oder bewusstes schuldhaftes Verhalten vorliege. Im Januar sollen demnach acht Zeugen geladen werden.

"Wir sind zuversichtlich, dass das Verfahren in unserem Sinne abgeschlossen werden kann", zitierte die Zeitung einen Daimler-Chrysler-Sprecher.

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