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Daimler-Chrysler

Verwaltungsabbau läuft

Foto: Daimler-Chrysler

Der Jobabbau in der Daimler-Chrysler-Verwaltung kommt zügig voran. Nach einem Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" wurde bereits rund die Hälfte des Abbauziels von 3.300 Stellen an den deutschen Standorten erreicht.

05.02.2007

Im Januar 2006 hatte Konzernchef Dieter Zetsche angekündigt, dass weltweit 6.000 der rund 30.000 Verwaltungsjobs bis Ende 2008 abgebaut werden sollen. In Deutschland muss der Abbau bei den tariflichen Mitarbeitern auf freiwilliger Basis erfolgen, da eine Betriebsvereinbarung betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2011 ausschließt. Seit Herbst 2006 werden den Mitarbeitern Abfindungen und Vorruhestandsregelungen angeboten. In Deutschland waren außerdem über 500 Führungskräfte mit zum Teil großzügigen Abfindungen zum Ausscheiden bewogen worden.

Leiharbeiter für die C-Klasse

Während der Jobabbau in der Zentrale in vollem Gange ist, werden nach Angaben des Blattes im Mercedes-Werk in Sindelfingen für den Anlauf der neuen C-Klasse zusätzliche Arbeitskräfte benötigt. Deshalb werden dort im Februar rund 700 Leiharbeiter eingestellt. Daimler kann laut einer Betriebsvereinbarung jeweils vier Prozent befristet Beschäftigte und Leiharbeiter einstellen, um Auftragsschwankungen aufzufangen. Im Werk Sindelfingen arbeiten rund 30.000 Menschen.

Neues Entgeltsystem sorgt für Ärger

Die Umstellung des Entgeltsystems auf einen neuen, einheitlichen Entgeltrahmen für Arbeiter und Angestellte (ERA) laufe bei Daimler weiterhin nicht reibungslos, heißt es in dem Artikel. Die zum Teil niedrigere Einstufung in dem neuen System habe bei vielen Mitarbeitern für Verärgerung gesorgt, auch wenn eine großzügige Besitzstandsregelung dafür sorge, dass kein Mitarbeiter weniger Geld bekomme. Der Betriebsrat habe daher in knapp 33.000 Fällen die Einstufung reklamiert ­ zum Teil pauschal und ohne Einzelfallprüfung, um eine vielleicht notwendige Korrektur später einfordern zu können, schreibt das Blatt. Die Umstellung des Entgeltsystems am 1. April ­ rückwirkend zum 1. Januar ­ ist nach Angaben des Unternehmens jedoch nicht in Gefahr. Bei nicht gelösten Problemfällen werde die neue Einstufung vorerst vorläufig erfolgen, hieß es.

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