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Daimler-Chrysler

Währungsrisiken abgesichert

Foto: Daimler-Chrysler

Der Daimler-Chrysler-Konzern sieht sich im laufenden Geschäftsjahr weitgehend gegen Währungsschwankungen gewappnet. Für 2006 liege die Absicherung bei rund 85 Prozent, sagte der Leiter Treasury und Investor Relations, Michael Mühlbayer, am Mittwoch (24.5.) in Frankfurt.

24.05.2006

Auch für die kommenden beiden Jahre seien bereits Vorbereitungen getroffen. So liege die Absicherung für 2007 bei etwa zwei Dritteln, für 2008 bei rund einem Drittel.

Die Finanzlage bei Daimler-Chrysler sei durch Sondereinnahmen wie zum Beispiel dem Verkauf von MTU Friedrichshafen derzeit entspannt, sagte Mühlbayer weiter. Üblicherweise liege das jährliche Anleihenvolumen bei rund zehn Milliarden Euro. "Das werden wir dieses Jahr nicht ausschöpfen müssen." Auch für das nächste Jahr werde das voraussichtlich nicht nötig werden, da sich in 2007 der Gewinn aus dem Verkauf der EADS-Anteile positiv bemerkbar machen werde.

Anfang April hatte Daimler-Chrysler seinen Anteil an EADS von 30 auf 22,5 Prozent gesenkt. Dadurch wird 2007 ein Effekt von rund einer Milliarde Euro für das Konzernergebnis erwartet. Inzwischen hat das Unternehmen auch eine weitere Reduzierung auf bis zu 15 Prozent in Aussicht gestellt.

Das Kreditrating wolle Daimler-Chrysler in den kommenden Jahren verbessern, ergänzte Finanzvorstand Bodo Uebber. Derzeit ist der Konzern bei Standard & Poors mit BBB, bei Fitch mit BBB+ und bei Moody's mit A3 eingestuft. Ziel sei es, ein Single-A-Rating zu erreichen. "Da aber kurzfristig dran zu glauben, wäre vermessen." Dies sei eher ein mittelfristiges Ziel.

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