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Daimler-Chrysler

Weiter mit Mitsubishi

Foto: Daimler-Chrysler

Daimler-Chrysler und Mitsubishi Motors (MMC) haben ihren Allianz-Vereinbarung erneuert. Damit würden alle vereinbarten Projekte im Pkw-Bereich weitergehen, sagte Daimler-Chrysler-Vorstandschef Jürgen Schrempp nach Angaben eines Sprechers am Mittwoch (22.9.) im Vorfeld des Pariser Auto Salons.

22.09.2004

Zu den Projekten gehören unter anderem die Zusammenarbeit der Japaner mit Smart, eine gemeinsame Mittelklasse-Plattform mit Chrysler und die Gemeinschafts-Entwicklung eines "Weltmotors" zusammen mit dem koreanischen Autobauer Hyundai.

In den vergangenen Wochen hatte es vor allem in Japan immer wieder Berichte gegeben, wonach Mitsubishi an eine Auflösung einzelner Allianzvereinbarungen denke. Nach Ansicht von Beobachtern soll mit der Erneuerung der Vereinbarungen demonstriert werden, dass das Verhältnis von Mitsubishi und Daimler-Chrysler auch nach dem finanziellen Rückzug der Stuttgarter nicht zerrüttet ist.

Der Stuttgarter Autokonzern hatte sich im Frühjahr überraschend entschieden, sich nicht an der Kapitalerhöhung für die hochverschuldete MMC zu beteiligen. Nach dem Einstieg der Investmentfirma Phoenix Capital als neuer Großaktionär an dem schlingernden japanischen Autokonzern ist der Anteil von Daimler-Chrysler von 37 auf etwa 22 Prozent zurückgegangen.

Weiter verhandelt wird offenbar über eine Beteilung von Daimler-Chrysler an dem niederländischen Autowerk Nedcar. Hier werden der Smart Forfour und der Mitsubishi Colt gebaut. Das Werk gehört noch zu 100 Prozent Mitsubishi. Verhandelt wird über eine 50-Prozent-Beteiligung von Daimler-Chrysler, war zu erfahren.

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