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Daimler-Chrysler

Weiter Stellen abbauen

Foto: Beate Jeske

Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche rechnet mit einem weiteren Stellenabbau in den Fabriken der Mercedes Car Group. "Insgesamt müssen wir davon ausgehen, dass die Beschäftigung nicht ansteigt, sondern tendenziell sinkt", sagte Zetsche in einem
Interview mit der "Stuttgarter Zeitung".

18.12.2006

Der Rückgang werde sich aber in Grenzen halten. Mercedes liege trotz der Erfolge in den zurückliegenden anderthalb Jahren bei der Produktivität weiterhin deutlich hinter den Besten der Branche zurück. Deshalb müssten Produktivitätsreserven gehoben werden. "Wir können von keinem Kunden verlangen, dass er uns für Ineffizienz bezahlt", sagte Zetsche.

Der Vorstandsvorsitzende räumte ein, dass die Streichung von Stellen in den Mercedes-Fabriken und in der Verwaltung des Konzerns zu einer schlechten Stimmung in der Belegschaft geführt habe." Wir haben sehr harte Maßnahmen beschlossen und wollten sie zügig umsetzen, um das unangenehme Thema schnell hinter uns zu bringen. Da ist die Stimmung natürlich zunächst massiv abgerutscht", sagte Zetsche. Der zunehmende wirtschaftliche Erfolg der Mercedes Car Group wird nach seiner Einschätzung jedoch dazu führen, dass sich das Betriebsklima wieder verbessert.

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