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Daimler-Chrysler

Weniger schlecht als erwartet

Foto: Daimler-Chrysler

Ein besseres Ergebnis als erwartet, legte der Daimler-Chrysler Konzerm am Mittwoch (25.10.) für das dritte Quartal 2006 vor. Dem schweren Einbruch bei Chrysler stand ein deutliches Wachstum bei Mercedes entgegen.

25.10.2006

Zweimal hatte der Konzern im Vorfeld der Quartalzahlen gewarnt, entsprechend hatte sich die Anlystenschar für Schauernachrichten gewappnet. Erwartet worden war von Marktexperten beim Gesamtergebnis sogar ein Absturz in die Verlustzone.

So schlimm ist es aber bei weitem nicht gekommen. Zwar musste der Konzern bei allen wichtigen Kennzahlen wie Autoabsatz, Konzernumsatz und Konzernergebnis zum Teil markante Rückgänge hinnehmen. Unter dem Strich blieb aber ein Nettoverdienst von 541 Millionen Euro. Zu verdanken ist das vor allem dem starken Ergbnis der Mercedes Car Group, die beim Operating Profit um 127 Prozent auf 991 Millionen Euro zulegte.

Der Konzernumsatz sank im dritten Quartal um acht Prozent auf 35,18 Milliarden Euro, der Operating Profit auf 892 Millionen Euro, womit er sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum praktisch halbierte. Vor allem der Umsatzrückgang liegt mit acht Prozent deutlich höher als die 4,6 Prozent Rückgang, mit denen die Marktexperten gerechnet hatten.

Hauptursache für die Schwäche ist die kritische Lage bei Chrysler. Der tief in die roten Zahlen gestürzte US-Arm des Konzerns hatte für das dritte Quartal ein Minus in Höhe von 1,1 Milliarden Euro gemeldet. Da dazu aber bereits eine Gewinnwarnung im Vorfeld der Zahlen heraus gegangen war, konnte das die Märkte nicht mehr überraschen. So stand denn das überraschend positive Ergebnis der Mercedes Car Group bei der Bewertung der Lage im Vordergrund. Die Konzernleitung kündigte an, trotz weiterer drohender Belastungen, am Konzerngewinn in Höhe von fünf Milliarden für das Gesamtjahr festhalten zu wollen.

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