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Einigung im Blue-Tec-Streit angepeilt

Der Daimler-Konzern setzt in der Auseinandersetzung mit der Volkswagen-Tochter Audi um die Abgastechnologie "BlueTec" auf eine außergerichtliche Einigung.

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Daimler
Foto: Hans-Dieter Seufert

"Es ist doch nicht so, dass wir komplett verstritten wären miteinander", sagte Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber dem online-Magazin "Autogazette". "Aber wenn unsere Technik verwendet wird, dann erwarten wir auch, dass unsere Rechte respektiert werden. Unter Gentlemen werden wir hier eine Lösung finden, ohne dass wir die Gerichte bemühen müssen."

Auch Audi hofft auf einvernehmliche Lösung

"Es gibt Gespräche mit Daimler", sagte ein Audi-Sprecher am Montag (28.4.) auf Anfrage. "Wir hoffen auf eine einvernehmliche Lösung." Daimler hatte auf der Hauptversammlung Anfang April angekündigt, prüfen zu wollen, ob Audi unerlaubt die geschützte Abgastechnik der Stuttgarter einsetzen will. An einer konkreten Klage werde bislang aber nicht gearbeitet.

Mitte 2007 hatte Mercedes-Benz die Technik zur Abgasminderung beim Diesel aktiv anderen Herstellern angeboten. BMW hatte den Beitritt zur gemeinsamen Vermarktung in einer "BlueTec"-Allianz direkt abgelehnt, Audi war nach kurzer Zeit wieder ausgetreten. Die Ingolstädter wollen nun eine eigene Technik zur Abgasnachbehandlung bei Dieselmotoren, genannt "Ultra Low Emission System", etablieren.

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