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Daimler-Krankenlisten

Datenschutzverletzung im Werk Bremen

Foto: dpa 53 Bilder

Der Stuttgarter Autokonzern Daimler hat in seinem Werk Bremen unzulässigerweise Krankendaten gespeichert. Es habe sich dabei jedoch um einen Einzelfall aus dem Bereich Werkssicherheit im April 2008 gehandelt.

15.04.2009

Damit bestätigte das Unternehmen am Mittwoch (15.4.) einen Bericht von "Radio Bremen". Der Sender hatte berichtet, ihm sei eine CD mit Daten von 40 Mitarbeitern geschickt worden. Diese habe Daten etwa über Krankheitsdauer und Krankheitsgründe enthalten, die man nach Angaben des anonymen Zusenders problemlos einzelnen Kollegen zuordnen könne. Erst Anfang des Monats war bekanntgeworden, dass der Discounter Lidl (Neckarsulm) in großem Umfang geheime Krankenakten geführt hat. Der Deutschlandchef von Lidl musste deshalb gehen. 

Führungskräfte wurden ermahnt

Daimler erklärte, die Daten seien gelöscht worden. Die Führungskräfte seien wegen der Datenschutzverletzung ermahnt und aufgefordert worden, zukünftig das Führen derartiger Listen zu unterlassen. Der Konzerndatenschutzbeauftragte sei in die Aufarbeitung des Vorganges eng eingebunden worden. "Wir haben damit sichergestellt, das der Einzelfall abgestellt wurde und die Führungskräfte über die Unzulässigkeit solchen Handelns informiert wurden", schreibt der Autokonzern.    

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