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Daimler

Lithium-Ionen-Batterien auch für den Wettbewerb

Technik High-Tech-Batterien Foto: Hersteller

Der Autokonzern Daimler sucht auf dem Zukunftsmarkt Batterietechnik den direkten Wettbewerb mit großen Zuliefererkonzernen wie Bosch.

05.01.2009

Der Stuttgarter Hersteller erwägt nach einem Bericht des "Handelsblattes", seine Lithium-Ionen-Batterien aus der im Dezember verkündeten Batterie-Allianz mit dem Industriekonzern Evonik auch weiterzuverkaufen. Mittelfristig ist auch der Verkauf an Dritte möglich, sagte der zuständige Daimler-Vorstand Thomas Weber der Zeitung.

  

Auch die Konkurrenz rüstet auf

Der weltgrößte Stuttgarter Autoteile-Hersteller hatte bereits im Sommer 2008 ein gemeinsames Unternehmen für Lithium-Ionen-Batterie-Systeme mit dem südkoreanischen Technik-Konzern Samsung gegründet. Der Kampf um die technische Führung bei der für Elektroautos wichtigen Lithium-Ionen-Batterie gewinnt damit weiter an Schärfe.

Nissan baut mit NEC

Erst vor wenigen Tagen hatten auch der japanische Autobauer Nissan und der Elektronikkonzern NEC ihre Zusammenarbeit bei Batterien deutlich ausgebaut. Die beiden japanischen Unternehmen planen laut japanischen Medien, mindestens 1,1 Milliarden US-Dollar in die Fertigung von Lithium-Ionen-Akkus zu stecken. 

Daimler im Pakt mit Evonik

Daimler hatte Mitte Dezember zusammen mit Evonik angekündigt, in den Markt für Hochleistungsbatterien für Elektroautos einzusteigen und gemeinsam Lithium-Ionen-Akkus zu entwickeln und zu fertigen.

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