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Daimler meldet Gewinnrückgang

Foto: Daimler

Daimler hat nach einem erneuten Gewinnrückgang im zweiten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr abgesenkt. Vorstandschef Dieter Zetsche machte am Donnerstag (24.7.) in Stuttgart die Belastungen durch die Beteiligung an Chrysler sowie den starken Gegenwind aus dem USA und die gestiegenen Rohstoffkosten für die Entwicklung verantwortlich.

24.07.2008

Der Kurs des Stuttgarter DAX-Konzerns rutschte danach um mehr als fünf Prozent auf 40,19 Euro ab.

Im zweiten Quartal sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,13 Milliarden im Vorjahr auf 2,05 Milliarden Euro. Der Gewinn verringerte sich von 1,8 auf 1,4 Milliarden Euro. Mit 373 Millionen Euro hätten dabei die Chrysler-Belastungen negativ zu Buche geschlagen. Daimler hält noch knapp 20 Prozent an dem angeschlagenen US-Autobauer. Die restlichen rund 80 Prozent waren im Vorjahr an den Finanzinvestor Cerberus verkauft worden.

Beim Umsatz legte Daimler um sechs Prozent auf 25,4 Milliarden Euro zu. Der Gesamtabsatz kletterte um zehn Prozent auf 556.500 Fahrzeuge. Als Prognose für das Gesamtjahr gab Daimler ein operatives Ergebnis von mehr als sieben Milliarden Euro aus. Der Wert liegt deutlich unter dem EBIT des Vorjahres von 8,7 Milliarden Euro, in dem auch die Mittel aus dem Verkauf der EADS-Anteile enthalten sind. Als Ziel für das laufende Jahr hatten die Stuttgarter ursprünglich eine deutlich Steigerung des operativen Ergebnisses angesetzt, das bei 7,7 Milliarden Euro im Vorjahr lag. Beim Konzernabsatz wird weiter eine Steigerung erwartet (2007: 2,1 Mio Fahrzeuge).

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