Daimler mit Rekordgewinn: Bestes Jahr der Geschichte

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Der Autobauer Daimler hat 2011 den größten Gewinn seiner Geschichte eingefahren. Der DAX-Konzern verdiente unterm Strich 6,0 Milliarden Euro nach 4,67 Milliarden Euro im Vorjahr.

"Unser Konzern hat 2011 Bestwerte beim Absatz, Umsatz, EBIT und Konzernergebnis erzielt", sagte Konzernlenker Dieter Zetsche laut Mitteilung am Donnerstag (9.2.) in Stuttgart. "Alle Geschäftsfelder haben zu diesem Erfolg beigetragen." Für das laufende Jahr zeigte sich der Manager aber zurückhaltender.

Daimler zahlt Mitarbeitern Rekorderfolgsbeteiligung

Der Umsatz übersprang im vergangenen Jahr mit 106,5 Milliarden Euro klar die von Zetsche gesetzte Zielmarke von 100 Milliarden Euro. Nur im Verbund mit Chrysler hatten die Erlöse schon einmal höher gelegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 8,76 Milliarden Euro, ein Plus von 20 Prozent zum Vorjahr. Der Absatz im Konzern kletterte um elf Prozent auf 2,1 Millionen Fahrzeuge.

In diesem Jahr sollen Umsatz und Absatz weiter zulegen. Aus dem laufenden Geschäft soll ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf Vorjahresniveau erreicht werden. Dieser Wert betrug im vergangenen Jahr 8,98 Milliarden Euro.

Für 2011 erhalten die Daimler-Mitarbeiter in Deutschland mit 4100 Euro die bislang höchste Ergebnisbeteiligung (2010: 3150 Euro). Das Unternehmen zahlt seinen Mitarbeitern seit 1997 diese Prämie. Der bislang höchste Wert war 2007 mit 3750 Euro erreicht worden. 2009 hatte die Belegschaft wegen eines Milliardenverlusts keine klassische Ergebnisbeteiligung, sondern eine Sonderzahlung von 500 Euro bekommen.

Daimler beschäftigte zum Ende des vergangenen Jahres weltweit 271.370 Menschen, das waren 11.270 mehr als im Vorjahr. In Deutschland arbeiteten 167.684 Mitarbeiter für den Konzern (2010: 164.026).  Die Aktionäre sollen eine Dividende von 2,20 Euro erhalten, nach 1,85 Euro im Vorjahr. Daimler schüttet rund 40 Prozent des Gewinns an die Anteilseigner aus.

F1-Engagement bleibt

Sein Engagement in der Formel 1 stellt der Konzern trotz nicht zufriedenstellender Ergebnisse nicht infrage. "Wir sind in diesem Sport langfristig engagiert", sagte Vorstandschef Dieter Zetsche. Zetsche räumte ein, das Abschneiden in den vergangenen beiden Saisons sei nicht zufriedenstellend gewesen. Es dauere aber Jahre, bis sich ein neues Team zusammengefunden habe, so der Unternehmenschef. Er sei zuversichtlich, dass in der neuen Zusammenstellung eine Spitzenposition möglich sei. In diesem Jahr habe man sich vorgenommen, über den bisherigen vierten Platz in der Teamwertung hinauszukommen.

Der Vertrag mit Rekordweltmeister Michael Schumacher läuft Ende 2012 aus. Würden beide Seiten wieder übereinkommen, wäre eine Fortsetzung eine attraktive Möglichkeit, sagte Zetsche. "Er ist nach wie vor die Ikone des Motorsports."

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dpa

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