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Daimler-Nutzfahrzeuge

Britisches Kartellamt prüft Preisabsprachen

Foto: Daimler-Chrysler

Die Kartellbehörden haben Büros des Nutzfahrzeugherstellers Daimler in England durchsucht. "Es geht um eine Untersuchung im Zusammenhang mit dem britischen Nutzfahrzeugmarkt", sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag (16.9.) in Stuttgart.

16.09.2010

"Konkret geht es um das Thema Preisabsprachen." Die Kartellbehörde Office of Fair Trading (OFT) habe bereits am vergangenen Dienstag Räume von Daimler nahe London durchsucht. Weitere Details nannte er nicht. "Wir arbeiten natürlich mit den Behörden zusammen." Bei den Mitbewerbern Scania und MAN gab es den Unternehmen zufolge lediglich Anfragen.

So ging bei der schwedischen VW-Tochter Scania laut Pressesprecher Hans-Åke Danielsson in Södertälje ein Brief der britischen Kartellbehörde mit Fragen zu einem möglichen Preiskartell ein. "Wir wissen aber im Einzelnen nicht, um welche Vorwürfe es geht. Natürlich arbeiten wir mit den Behörden zusammen", sagte der Schwede.
 
Auch beim Münchner Lastwagenhersteller MAN stellte die OFT eine Anfrage. Das sagte ein Sprecher des Dax-Konzerns. In der Anfrage gehe es um das Nutzfahrzeuggeschäft in Großbritannien. Weitere Angaben machte der MAN-Sprecher zunächst nicht. Volvo teilte mit, dass in den britischen Niederlassungen des schwedischen Herstellers und von Renault Briefe der OFT als Teil der Untersuchungen eingegangen seien.

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