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Daimler-Renault-Kooperation nimmt Gestalt an

Entwicklung von vier Kleinwagen

Smart Logo 44 Bilder

Die Gespräche über die geplante Kooperation zwischen Daimler und Renault-Nissan kommen in eine entscheidende Phase. Nach Informationen von auto motor und sport haben sich die Konzernchefs Dieter Zetsche und Carlos Ghosn in wesentlichen Eckpunkten geeinigt.

10.02.2010

Allein Detailfragen sind noch zu klären sowie Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu Ende zu führen, weshalb Daimler-Chef Zetsche die Kooperation noch nicht auf der Bilanz-Pressekonferenz am 18. Februar verkünden will, sondern voraussichtlich erst im Mai.

Smart und Twingo auf einer Plattform

Nach Informationen von auto motor und sport wollen beide Hersteller künftig den Nachfolger des Smart und des Renault Twingo auf der gleichen Plattform bauen. Zusätzlich sollen daraus je eine viersitzige und -türige Variante für Smart und Renault abgeleitet werden. Daimler und Renault rechnen damit, die beiden Viersitzer schon 2013 auf den Markt bringen zu können und damit deutlich früher als geplant. Bislang ging Smart intern von einem Marktstart 2014/15 aus. Die Optik des neuen Viertürers soll der des Ur-Smart mit seinem Monobox-Design ähneln. Als zusätzliches Differenzierungsmerkmal bekommt er eine erhöhte Sitzposition, einen Heckantrieb und viel Platz.

Um die Kosten weiter zu drücken, planen Zetsche und Ghosn eine gemeinsame Fertigung. Die beiden Viertürer rollen voraussichtlich im slowenischen Renault-Werk Novo Mesto vom Band. Dort werden bislang die Renault-Modelle Clio und Twingo hergestellt. Umgekehrt sollen im Smart-Werk Hambach die Zweitürer Smart Fortwo und der neue Renault Twingo gebaut werden. Beide Modelle kommen frühestens 2014 auf den Markt.

Weitere Felder der Zusammenarbeit sehen Renault und Daimler beim Thema Elektroantrieb und bei leichten Nutzfahrzeugen. Die Details sollen nun Martin Zimmermann, Leiter Konzernstrategie bei Daimler, und sein Pendant bei Renault, Jacques Verdonck, ausarbeiten.

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