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Daimler-Vertriebsaffäre - Strafbefehle gegen Panka

Foto: Daimler-Chrysler

Rund drei Jahre nach Beginn der Affäre um Selbstbedienung und Bestechlichkeit im Vertrieb des Daimler-Konzerns hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen den prominentesten Beschuldigten abgeschlossen und Strafbefehle gegen Ex-Manager beantragt.

26.11.2007

Wie die "Stuttgarter Nachrichten" berichten, hat die Stuttgarter Behörde gegen den ehemaligen Vertriebschef von Daimler-Chrysler in Deutschland, Eckhard Panka, beim Amtsgericht zwei Strafbefehle wegen Untreue zulasten des Konzerns in Gesamthöhe von 220 Tagessätzen beantragt.

Panka werde zur Last gelegt, Mitarbeiter der Daimler-Bauabteilung für seine Privathäuser in München und auf Mallorca eingesetzt zu haben, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft dem Blatt. Dadurch sei dem Konzern ein Schaden in Höhe von rund 46.000 Euro entstanden. Ob Panka den Strafbefehl annehme, sei noch offen. Die Einspruchsfrist laufe noch. Akzeptiert Panka den Strafbefehl, ist er vorbestraft. Legt er Einspruch ein, kommt es zum Prozess. Der Vorwurf der Bestechlichkeit gegen Panka wurde nach den Angaben hingegen fallen gelassen.

Panka war vom Konzern im Dezember 2004 in den vorzeitigen Ruhestand geschickt worden, nachdem die Vorwürfe intern bekannt geworden waren. Sein Abgang bildete den Beginn der Vertriebsaffäre, in die sich wenig später die Staatsanwaltschaft einschaltete. Zwischenzeitlich wurde gegen 20 Beschuldigte wegen Untreue oder Bestechlichkeit ermittelt. Inzwischen seien nur noch fünf Verfahren offen, berichtete die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

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