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Daimler will in Autosparte sparen

Kosten sollen um 4 Milliarden Euro sinken

Mercedes EQ Foto: auto motor und sport

Wegen hoher Entwicklungskosten will der Daimler-Konzern in seiner Autosparte Mercedes-Benz Milliarden an Kosten eingesparen. Dazu soll ein neues Sparprogramm aufgelegt werden.

11.09.2017 Uli Baumann 1 Kommentar

Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, hat Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche das neue Sparprogramm am Montag (11.9.2017) in Sindelfingen auf einer Investorenveranstaltung angekündigt. Gespart werden soll unter anderem durch eine schnellere Markteinführung neuer Produkte und geringere Material- und Produktionskosten.

Elektroautos drücken auf die Rendite

Daimler brauche die finanziellen Mittel aus dem traditionellen Geschäft, um die Ausgaben für Zukunftsthemen stemmen zu können. Daimler rechnet beim Ausbau seines Elektroauto-Absatzes mit niedrigeren Renditen im Pkw-Geschäft als derzeit. Der Übergang zur Elektromobilität gehe mit hohen Investitionen und geringeren Margen einher als beim aktuellen Modellangebot, erklärte Vorstandschef Zetsche. Der Konzern wolle zwar die aktuelle operative Rendite im Pkw-Geschäft von zehn Prozent „so gut wie möglich“ während des Übergangs zu Elektroautos halten. Es bestehe aber das Risiko eines Rückgang auf rund acht Prozent. Um das abzufangen, sei ein Sparprogramm über vier Milliarden Euro bis 2025 geplant.

Daimler bis 2022 mehr als zehn reine Elektroautos auf den Markt zu bringen, um bis 2025 einen Absatzanteil von 25 Prozent zu erreichen. Bis 2022 sollten zudem sämtliche Mercedes-Modelle, insgesamt mehr als 50, mit elektrifizierten Antrieben aller Varianten angeboten werden.

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Geringere Material und Produktionskosten => abstriche in der Qualität => aber Preis bleibt gleich => Kunde ist der der draufzahlt

Drive 12. September 2017, 09:04 Uhr
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