Das sagte eine Daimler-Sprecherin am Donnerstag (3.9.) in Stuttgart. Bisher gebe es nur für das Bremer Werk eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat, dass zunächst bis Ende Dezember kurz gearbeitet werden kann.
Derzeit sind rund 41.000 Beschäftigte in Kurzarbeit
Momentan sind bei Daimler 41.000 der rund 160.000 Mitarbeiter in den deutschen Auto-, Nutzfahrzeug- und Komponentenwerken in Kurzarbeit.
28.000 der Betroffenen arbeiten in den Pkw-Werken, 13.000 in den Lkw-Werken. In den drei Lkw-Werken Kassel, Gaggenau und Wörth ist bereits vereinbart, dass die Kurzarbeit bis Jahresende verlängert werden kann. In Mannheim laufen derzeit Gespräche, sagte die Sprecherin.
Bei Daimler gelten seit Monaten für mehrere zehntausend Mitarbeiter verkürzte Arbeitszeiten. Die Maßnahme ist Teil eines milliardenschweren Sparprogramms, mit dem der Autobauer auf die dramatische Absatzkrise reagiert. Zuletzt hatte die Hoffnung auf ein schnelles Anspringen des Pkw-Absatzes erneut einen Dämpfer bekommen, im Juli gingen die Verkäufe um elf Prozent auf 93.900 Fahrzeuge zurück. Ende Juli hatte sich Daimler-Chef Dieter Zetsche zwar vorsichtig optimistisch für die nächsten Monate geäußert. Für das Gesamtjahr rechnet er jedoch weiter mit einem deutlichen Umsatz- und Absatzrückgang.




