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Das ändert sich 2017

Rettungsgasse, E-Bikes, TÜV, Ausland

Beim Telefonieren am Steuer drohen 40 Euro und ein Punkt. 26 Bilder

Mit dem neuen Jahr treten auch einige neue Regeln und Vorschriften für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer in Kraft. Hier die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

14.12.2016 Holger Wittich 3 Kommentare

Rettungsgasse

Ab dem 1.1.2017 gilt auf Autobahnen und auf Straßen mit mindestens zwei Fahrstreifen eine neue Vorschrift zur Bildung der Rettungsgasse.

Autobahn, StauFoto: Keystone
So nicht, ab 2017 muss schon bei Schrittgeschwindigkeit eine Rettungsgasse gebildet werden.

Bei Schrittgeschwindigkeit oder bei Stau müssen Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse zwischen der äußersten linken und der angrenzenden rechten Spur bilden. Auf Straßen mit drei oder vier Fahrstreifen müssen ebenfalls die Fahrzeuge auf der linken Spur nach links und alle anderen nach rechts ausweichen. Bisher wurde die Rettungsgasse bei vier Fahrspuren in der Mitte gebildet.

30er-Zonen

Tempo 30-Zonen können ab dem 1.1. 2017 von Gemeinden unkomplizierter an Unfallschwerpunkten wie etwa Schulen, Altenheimen oder Kindergärten eingerichtet werden. Dies gilt auch für Hauptstraßen. Generell bleibt es innerorts bei Tempo 50.

Die Tempo-30-Zone feiert 2013 ihr 30-jähriges Jubiläum.
30er-Zonen an Unfallschwerpunkten werden künftig einfach einzurichten sein.

Gebühren für HU und Führerschein

Mit dem 1.1.2017 steigen die Kosten für die theoretische Prüfung von 11,00 auf 11,90 Euro. Die Computer-Prüfung kostet dann 10,60 Euro. Für die praktische Fahrprüfung müssen die Fahrschüler 91,50 Euro zahlen, auch die Praxis-Prüfung für Motorräder steigt auf 121,38 Euro.

Auch die Hauptuntersuchung wird teurer. Je nach Bundesland kostet die HU zwischen 35,00 und 54,80 Euro.

Euro 4

Neue Motorräder und Kleinkrafträder können ab dem 1.1.2017 nur noch mit der Schadstoffnorm Euro 4 zugelassen werden. Der maximale Geräuschpegel darf bei Motorrädern über 175 Kubikzentimetern nicht mehr als 80 dB(A) betragen.

Extra-Feiertag

Feiertage bedeuten Stau-Tage. 2017 ist der 31. Oktober (Dienstag) zum Anlass des 500. Luther-Jubiläums ein bundesweiter Feiertag. Der 1. November (Allerheiligen, Mittwoch) bleibt als Feiertag bestehen.

E-Bike Elektrobike Pedelec Test 2015Foto: Riese und Müller
Mit dem Pedelec auf dem Radweg: Nur mit Sonderschild "E-Bikes frei".

E-Bikes

E-Bikes mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h dürfen nach dem 1.1.2017 weiterhin auf Radwegen bewegt werden. Hierfür gibt es dann ein neues zusätzliches Verkehrsschild „E-Bikes erlaubt“. Davon ausgenommen sind E-Bikes, die bis zu 45 km/h schnell sind.

Ampel-Regelung

Bisher galt für Radfahrer die Fußgängerampel. Wenn es an einer Ampelanlage keine gesonderte Radfahrer-Ampel gab. Künftig gilt nach Paragraf 37 Abs. 2 Satz 6 StVO: „Wer ein Rad fährt, hat die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten.“ Auf Radwegen gelten die besonderen Lichtzeichen für den Radverkehr.

Fahrrad und Eltern

Eltern, die Ihren Kinder auf dem Fahrrad begleiten, dürfen ab dem 1.1.2017 gemeinsam den Fußweg nutzen. Bisher durften Eltern nur die Fahrbahn und den Radweg befahren, während die Kinder auf dem Bürgersteig fahren durften.

Was noch in Deutschland auf uns zukommt:

Für 2017 ist eine Gesetzesänderungen beim Handyverbot am Steuer in der Planung. Es soll künftig auch andere Geräte wie zum Beispiel Tablets beinhalten. Auch einen Erhöhung der Bußgelder ist angedacht.

Neues Carsharing-Gesetz soll kommen. Es soll unter anderem die Kennzeichnung und die Befreiung von Parkgebühren regeln. Außerdem soll es ein neues Verkehrsschild für Carsharing-Parkplätze geben.

Änderungen im Ausland:

Seit dem 20. November 2016 gibt es in Frankreich einen Handschuhpflicht für Motorradfahrer.

In Italien droht ein Führerscheinentzug von bis zu 2 Monaten, wenn nicht mit einer Freisprecheinrichtung telefoniert wird. Für Ausländer kommt das einem Fahrverbot in Italien gleich.

In Italien und in den Niederlanden werden die Bußgelder angehoben.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen übrigens die größten Irrtümer im Straßenverkehr.

Neuester Kommentar

Zu Bild 7 "Parkrempler": Sofern man nach einem Parkrempler keine Möglichkeit hat, den Geschädigten zu ermittlen, wird immer wieder die Selbstanzeige bei der Polizei empfohlen. Dies ist zwar grundsätzlich richtig, beinhaltet jedoch das Risiko, zumindest eine mündliche Verwarnung zu erhalten oder gar ein Bußgeld bezahlen zu müssen. Dies hängt völlig von der emotionalen Lage, der Arbeitsbelastung usw. des aufnehmenden Beamten ab. Sinnvoller scheint es - und dieser Tipp findet sich sonst nirgends - >>> mobile.zentralruf.de <<< zu öffnen und dort das Schadenformular auszufüllen. In zwei Minuten hat man den Vorgang rechtsverbindlich angezeigt, sich korrekt verhalten und lässt die Polizei aus dem Spiel ...

Jan Schrater 14. Dezember 2016, 09:26 Uhr
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