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Das grüne Monster auf der Retro Classic

Foto: Opel 51 Bilder

Die Traditionsabteilung der Rüsselsheimer zeigt den hubraumstärksten Opel aller Zeiten und viele weitere historische Rennwagen.

10.03.2008 Kai Klauder Powered by

Opel Tradition gestattet auf der Retro Classics 2008 (vom 13. bis 16. März) einen detaillierten Einblick in die Firmengeschichte. Schon 1862 begann Adam Opel mit der Fertigung mechanischer Geräte. Den Anfang machten die berühmten Nähmaschinen, dann folgten die erfolgreiche Fahrradproduktion. Ende des 19. Jahrhunderts war Opel der größte deutsche Fahrradhersteller. Im Todesjahr von Adam Opel arbeiteten rund 1.000 Mitarbeiter in den Fabrikanlagen.

Als 1899 die Motorwagenfabrik des Dessauer Hofschlossers Friedrich Lutzmann übernommen wurde, begann die motorisierte Geschichte der Rüsselsheimer Firma. Im gleichen Jahr erschien der Opel Patent-Motorwagen System Lutzmann. Mit seinen 3,5 PS erreichte er respektable 20 km/h. Schon 1902 wurde die Fertigung aus Dessau nach Rüsselsheim verlegt, wo ein Jahr später der erste Opel-Vierzylinder entstand.


Ebenfalls 1903 begann das Engagement für den Motorsport. Mit dem talentierten Nachwuchsfahrer Carl Jörnsen startete Opel bei zahlreichen Rennveranstaltungen. Jörns erster Opel Rennwagen aus dem Jahre 1903 ist auf der Retro Classics in Stuttgart zu sehen. Ein Film über den bekannten Rennfahrer lässt die Anfangstage des Motorrennsports noch einmal Revue passieren. 1907 holte Jörns beim Kaiserrennen den Kaiserpreis für das beste deutsche Automobil. Der originale Kaiserpreis-Pokal und weitere Devotionalien sind bei der achten Ausgabe der Messe ebenfalls zu sehen.

Das Grüne Monster wurde 1914 erstmals gezeigt. Der hubraumstärkste Opel aller Zeiten holte aus seinem Zwölfliter-Vierzylinder sagenhafte 260 PS. Bis in die 1920er Jahre hinein trat Jörns mit ihm erfolgreich bei Rennen an und holte mehrere Geschwindigkeitsrekorde.

2006/2007 wurde der Wagen komplett restauriert und ist ebenfalls auf der Stuttgarter Oldtimermesse zu bestaunen. Die Bandbreite der Opel-Rennwagen erstreckt sich bis hin zum Ascona 400 von Ari Vatanen. Der heutige Europaabgeordnete gewann 1983 auf ihm die Safari-Rallye von Kenia.

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