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DAT-Gebrauchtwagen-Studie

Privat- und Onlinehandel nehmen zu

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Gebrauchtwagen werden wieder häufiger privat gehandelt. Zudem spielt das Internet beim Kauf eine immer wichtigere Rolle. Der Anteil des Privatmarktes legte vergangenes Jahr von 43 auf 45 Prozent zu.

25.03.2009

In den vorhergehenden Jahren war der Anteil der privaten Verkäufe im Vergleich mit Autohändlern noch gesunken. Nach Berechnungen des DAT-Reports 2009 des Marktforschungsinstituts Deutsche Automobil Treuhand, der am Mittwoch (25.3.) in Ostfildern bei Stuttgart vorgestellt wurde, führte das Internet zu mehr als 20 Prozent der Gebrauchtwagenkäufe. 2007 hatte der Wert noch bei 15,5 Prozent gelegen.

Insgesamt war 2008 kein gutes Jahr für den Autohandel - bei Neuwagen wie bei Gebrauchten schrumpften die Zulassungszahlen. Die Wirtschaftskrise, hohe Kraftstoffpreise sowie die Klimadiskussionen hätten die Autofahrer beunruhigt, sagte DAT-Chef Volker Prüfer. "Das laufende Jahr wird dank der Umweltprämie einen Hauch über 2008 liegen, aber die Prämie verhindert eigentlich nur den völligen Zusammenbruch."

Bei der Wartung wird gespart

Während die durchschnittlichen Preise für gebrauchte und für neue Autos anstiegen, versuchten die Deutschen an anderer Stelle zu sparen. Die Zahl der Reparaturen ging um 600.000 auf 82,2 Millionen zurück, zählt die Studie auf. Jeder vierte Wagenhalter habe sogar gar keine Reparaturen an seinem Auto durchführen lassen. "Je älter der Pkw war, desto häufiger ließen die Autofahrer ihre Wagen zudem bei freien Werkstätten reparieren, oder besorgten die Wartungsarbeiten selbst", sagte DAT-Sprecher Siegfried Trede.

Mobilitätskosten steigen

DAT-Chef Prüfer sagte, die "Mobilitätskosten" für die Autofahrer seien in den vergangenen Jahren immer weiter angestiegen. Neben hohen Anschaffungspreisen seien vor allem Diesel- und Benzinkosten sowie die Versicherungsprämien hierfür verantwortlich. Für den DAT-Report wurden rund 4.000 deutsche Autokäufer von Oktober 2008 bis Januar 2009 repräsentativ befragt.

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