Daytona Coupé Le Mans Edition

Die Legende kehrt auf die Straße zurück

Daytona Coupe Le Mans Edition by Exotic Auto Restoration

Ab 1964 rollte das Daytona Coupé auf Basis der AC Cobra das Motorsportfeld von hinten auf. Jetzt fertigt eine US-Manufaktur den FIA GT-Weltmeister von 1965 in einer Kleinauflage nach.

Wie schon das Original, baut auch der Nachbau auf einer AC Cobra auf. Allerdings wird hier von Exotic Auto Restoration kein Original-Chassis verwendet, sondern die hochwertige AC Cobra-Replika von Superformance.

Aluminium-Karosse im Original-Look

Der stählerne Gitterrohrrahmen wird von Exotic Auto Restoration mit einer neuen Coupé-Karosse aus Aluminium im Stil des historischen Vorbilds überzogen. Vorn und hinten ergänzen weit ausgestellte Kotflügel den Rennlook. Darunter machen sich 18 Zoll große Leichtmetallräder mit Zentralverschluss breit. Um deren Führung kümmern sich Bilstein Dämpfer und Federn aus dem H&R-Programm.

Im Innenraum warten zwei Alcantra bezogene Rennschalen mit Hosenträgergurten auf die Besatzung. Alle notwendigen Informationen liefern klassische Rundinstrumente auf der gebürstetem Aluminiumarmaturentafel. Gesteuert wird am lederbezogenen Momo-Sportlenkrad ohne Airbag.

Motor nach Wahl - bis hin zum Siebenliter-V8

Weil das Daytona Coupé Le Mans Edition ohne Motor offeriert wird, stehen Kunden hier eine Vielzahl an Möglichkeiten offen. Als Basistriebwerk kommt ein 351er Ford-V8 (5,7 Liter Hubraum) in Frage, steht der Wunsch nach mehr Leistung kann auch ein vom Tuner Roush vorbereiteter 402er-V8 (6,6 Liter Hubraum) mit 530 PS und 700 Nm Drehmoment in Verbindung mit einem manuellen Sechsganggetriebe verbaut werden.

Für Rennsportfans stehen noch weitere Optionen in der Aufpreisliste. So will George Cunha, Chef von Exotic Auto Restoration, auch sechs Modelle mit einem Rennsportpaket auflegen. Diese tragen dann einen auf einem Original-Shelby-Block aufbauenden Siebenliter-V8 unter der Haube, der mit 560 PS und 720 Nm voranschiebt. Eine Trockensumpfschmierung sichert die Ölversorung auch beim Rennstreckenbetrieb, eine rundum vergrößerte Bremsanlage zielt in die gleiche Richtung.

Rennstrecken-Kit als Option

Zusätzlich werden dem Daytona Coupé ein Überrollkäfig, leichtere Räder, ein Front- und Heckspoiler aus Kohlefaser, Sechspunktgurte, ein abnehmbares Lenkrad, eine programmierbare Motorsteuerung sowie eine einstellbare Bremsbalance spendiert. Im Gegenzug muss der Daytona-Käufer allerdings aus Gewichtsgründen auf die Klimaanlage und sämtliche Innenraumteppiche verzichten. Interessenten müssen sich allerdings sputen, denn vier der sechs Fahrzeuge sind bereits verkauft, und das, obwohl noch keine Preise für das Daytona Coupé genannt wurden.

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Uli Baumann

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