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DC-Betrugsaffäre

13 Personen im Visier

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat ihre Ermittlungen wegen Untreue und Bestechlichkeit im Vertriebsnetz von Daimler-Chrysler auf 13 Personen ausgeweitet. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Dienstag (14.6.).

14.06.2005

Nach früheren Durchsuchungen in den Städten Berlin, München, Ulm und Stuttgart, wo in 13 Objekten zahlreiche Unterlagen sichergestellt wurden, sei nunmehr auch eine Wohnung in Leipzig durchsucht worden, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Sie fügte hinzu, nicht alle Personen, gegen die ermittelt werde, seien Mitarbeiter von Daimler-Chrysler. Die Ermittlungen laufen im Zusammenhang mit Unregelmäßigkeiten innerhalb des Vertriebsnetzes von Daimler-Chrysler.

Die Staatsanwaltschaft nennt weiterhin keine Namen. Sie bestätigte, dass sie inzwischen weitere Unterlagen von Daimler-Chrysler erhalten habe. Die Daimler-Chrysler-Konzernsicherheit und die Konzernrevision arbeiten seit mehreren Monaten eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen. Ein Ende der Ermittlungen lasse sich noch nicht absehen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. "Ob und wann Anklage erhoben wird, ist noch offen", fügte sie hinzu. Auch weiterhin kann Daimler-Chrysler noch keine Höhe der Schadenssumme nennen. Wegen des Verdachts der Untreue und auch teilweise der Bestechlichkeit sind in den vergangenen Monaten ranghohe Mitarbeiter aus dem Vertrieb entlassen worden.

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