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EU-Kommission billigt Verkauf von Chrysler

Foto: Daimler-Chrysler

Der verlustreiche Autobauer Chrysler darf an den US-Finanzinvestor Cerberus verkauft werden. Nach der US-Kartellbehörde gab nun auch die EU-Kommission dem Stuttgarter Daimler-Chrysler-Konzern grünes Licht für das milliardenschwere Geschäft.

03.07.2007

Die freie Konkurrenz in Europa werde nicht beeinträchtigt, teilte die EU-Behörde am Dienstag (3.7.) in Brüssel nach einer vierwöchigen Wettbewerbsprüfung mit.

Daimler-Chrysler und Cerberus hatten den Verkauf für 5,5 Milliarden Euro Mitte Mai besiegelt. Die deutsch-amerikanische Autoehe zwischen Daimler und Chrysler war nach neun Jahren spektakulär gescheitert. Cerberus wird 80,1 Prozent von Chrysler übernehmen, Daimler bleibt mit 19,9 Prozent beteiligt.

Im dritten Quartal soll die Trennung vollzogen werden. Es wird daraus eine neue Daimler AG mit der Mercedes Car Group, dem Lastwagen-, Bus- und Transportergeschäft sowie den Finanzdienstleistungen hervorgehen. Das endgültige Aus von Daimler-Chrysler soll dann auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im Herbst beschlossen werden. Die Federal Trade Commission (FTC) in den USA hatte bereits Mitte Juni den Chrysler-Verkauf gebilligt.

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