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Keine Entlastung

Foto: dpa

Die Gruppierung der Kritischen Aktionäre von Daimler-Chrysler will wie in den Vorjahren Vorstand und Aufsichtsrat des Autokonzern auf der Hauptversammlung nicht entlasten.

05.04.2006

Sie Konzern-Kritiker werfen dem Management vor, über die Beteiligung an dem Luft- und Raumfahrt-Konzern EADS Rüstungsgeschäfte zu betreiben, und kritisieren die Modellpolitik als nicht umweltgerecht. Wie die Vereinigung am Mittwoch (5.4.) in Stuttgart erklärte, solle Aufsichtsratschef Hilmar Kopper sofort zurücktreten. Ihm werfen die Kritischen Aktionäre unter anderem die zu späte Information über den geplanten Rücktritt des früheren Konzernchefs Jürgen Schrempp im Juli 2005 vor.

Auf der Hauptversammlung am 12. April in Berlin haben die Kritischen Aktionäre für die Wahl zum Aufsichtsrat eine Gegenkandidatin aufgestellt. Die Hamburger Greenpeace-Referentin Marion Struck-Garbe soll gegen den ehemaligen Daimler-Chrysler-Manager Manfred Bischoff antreten. Bischoff soll 2007 von Kopper den Aufsichtsratsvorsitz übernehmen.

Die ethisch-moralisch orientierten Kritischen Aktionäre besitzen nach eigenen Angaben nur wenige Aktien. Sie hoffen nach eigenen Angaben, dass ihnen insgesamt 80.000 bis 100.000 Stimmen für die Hauptversammlung übertragen werden, also etwa 0,01 Prozent der Stimmen. Denn insgesamt sind eine Milliarde Daimler-Chrysler-Aktien ausgegeben. Die Gegenanträge der Kritischen Aktionäre haben in den vergangenen Jahren auf den Aktionärstreffen der Daimler-Chrysler AG keine Mehrheit gefunden.

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