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DC-Prozess

Fortsetzung am Telefon

Im milliardenschweren Prozess zwischen US-Investor Kirk Kerkorian und dem Autobauer Daimler-Chrysler steht an diesem Dienstag (24.1.) eine Telefonkonferenz mit dem zuständigen Richter Joseph Farnan an.

26.01.2004

Dabei wird es unter anderem um die Forderung der Kerkorian-Anwälte gehen, Daimler-Chrysler-Chef Jürgen Schrempp ein zweites Mal zur Aussage in Wilmington (US-Bundesstaat Delaware) vorzuladen.

Die Anwälte begründen dies mit dem Verfahrensfehler von Daimler-Chrysler, als Mitte Dezember 61 Seiten Prozessunterlagen verspätet an die Kerkorian-Seite weiter geleitet wurden. Wann und wie der seitdem ausgesetzte Prozess fortgesetzt wird, will Richter Farnan voraussichtlich nach Auswertung der Telefonkonferenz entscheiden.

"Wenn der Richter es für notwendig erachtet, wird Schrempp erneut genauso sachlich und detailliert aussagen wie beim ersten Mal", sagte ein Daimler-Chrysler-Sprecher am Montag.

Milliardär Kerkorian wirft dem Unternehmen Betrug vor. Der Zusammenschluss von Daimler-Benz und Chrysler 1998 sei von deutscher Seite von Anfang an als Übernahme und nicht als Fusion unter Gleichen geplant gewesen. Kerkorian und seine Investmentgesellschaft Tracinda verlangen mindestens 1,2 Milliarden Dollar (955 Millionen Euro)Schadenersatz.

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