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DC-Prozess überraschend ausgesetzt

Der Milliardenprozess gegen den Autokonzern Daimler-Chrysler in den USA ist überraschend auf unbestimmte Zeit ausgesetzt worden. Die Anwälte des Stuttgarter Autobauers wollten nach Angaben eines Sprechers neue Dokumente in den Prozess einbringen.

16.12.2003

Das Gericht verhandele nun mit den Anwälten beider Seiten darüber, in welcher Form die Papiere eingebracht werden könnten und wann die Anhörungen weitergehen sollen.


In dem Prozess in Wilmington (US-Staat Delaware) geht es um die Klage des US-Milliardärs Kirk Kerkorian, der Daimler-Chrysler Betrug vorwirft. Der Zusammenschluss der Unternehmen sei keine Fusion unter Gleichen, wie das Unternehmen behaupte, sondern eine Übernahme durch die Deutschen gewesen. Deshalb habe ihm beim Umtausch seiner Chrysler-Aktien eine höhere Prämie auf den Aktienkurs zugestanden. Kerkorian verklagte den Konzern auf mindestens 1,2 Milliarden Dollar Schadensersatz.


Bei den neuen Prozessunterlagen handelt es sich nach Angaben des Daimler-Chrysler-Sprechers Han Tjan um Aussagen des ehemaligen Finanzchefs von Chrysler, Gary Valade. Zum Inhalt machte er keine Angaben.

Der Prozess sollte ursprünglich an diesem Mittwoch mit der Zeugenbefragung zu Ende gehen. Vergangene Woche musste Daimler-Chrysler-Vorstandschef Jürgen Schrempp im Kreuzverhör Rede und Antwort stehen. Die Schlussplädoyers sollten schriftlich eingereicht werden. Ein Urteil wurde nicht vor Mai erwartet.

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