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DC-Tochter Freightliner verliert Klage gegen MAN

Foto: Frightliner

Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN hat in einem Schadenersatzprozess gegen die Daimler-Chrysler-Nutzfahrzeugtochter Freightliner von einem Londoner Gericht im Grundsatz Recht bekommen.

28.10.2005

Eine Daimler-Chrysler-Sprecherin bestätigte am Freitag (28.10.) entsprechende MAN-Angaben. MAN hatte vor fünf Jahren von Freightliner deren britische Tochter ERF übernommen und wirft dem früheren Besitzer vor, die finanzielle Lage beim Verkauf falsch dargestellt zu haben.

Bei ERF waren Bilanzfälschungen im großen Stil aufgeflogen. Dadurch ist MAN nach eigenen Angaben ein Schaden in Höhe von rund 300 Millionen Pfund (440 Millionen Euro) plus Verfahrenskosten und Zinsen entstanden. Der konkret von Freightliner an MAN zu zahlende Betrag werde vom Gericht in einem jetzt folgenden Verfahren festgesetzt, teilte MAN mit. MAN hatte ERF im Jahr 2000 von der kanadischen Western Star übernommen. Western Star war wiederum im Jahr 2001 von Freightliner gekauft worden.

Die Daimler-Chrysler-Sprecherin sagte, das Gericht habe noch keine Schadenersatzsumme festgesetzt. Zudem werde Freightliner Revision gegen die Entscheidung einlegen. Freightliner selbst, in Nordamerika eine wichtige Nutzfahrzeugmarke von Daimler-Chrysler, hatte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young verklagt, die seinerzeit die Bücher bei ERF geprüft hatte. Mit dieser Klage sei Freightliner jedoch vor dem Londoner Gericht ebenfalls gescheitert, sagte die Sprecherin.

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