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DC-Untreueverdacht

Weitere Verdächtige

Foto: dpa

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat ihre Ermittlungen wegen Untreue und Bestechlichkeit gegen Daimler-Chrysler-Mitarbeiter und Personen außerhalb des Konzerns ausgeweitet. Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Mittwoch (13.4.) auf Anfrage bestätigte, ermittle sie inzwischen gegen zwölf Personen, die meisten davon Daimler-Chrysler-Mitarbeiter.

13.04.2005

Die Staatsanwaltschaft habe am Dienstag (12.4.) Wohnräume und Arbeitsplätze von zwei Beschuldigten im Großraum Stuttgart und Ulm durchsucht, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen laufen im Zusammenhang mit Unregelmäßigkeiten innerhalb des Vertriebsnetzes von Daimler-Chrysler.

Bereits am 23. März hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass in drei Städten Wohnungen und Gewerberäume ehemaliger Konzernmitarbeiter und anderer Personen durchsucht worden seien. Es handelte sich um die Städte Berlin, München und Stuttgart, wo in 13 Objekten zahlreiche Unterlagen sicher gestellt worden seien. Im Zusammenhang mit dem Verdacht der Untreue und teilweise auch wegen Bestechlichkeit sind in den vergangenen Monaten ranghohe Mitarbeiter aus dem Vertrieb und der Bauabteilung des Konzerns ihrer Posten
enthoben worden. Zwei Niederlassungs-Leiter in Hamburg und Leipzig haben inzwischen ihren Hut nehmen müssen.

Die Staatsanwaltschaft nennt weiterhin keine Namen. Die Daimler-Chrysler-Konzernsicherheit und die Konzernrevision arbeiteten seit Monaten auf Hochtouren und eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen. Ein Ende der Ermittlungen sei noch nicht abzusehen. Auch eine Höhe der Schadenssumme konnte Daimler-Chrysler bis zur Stunde nicht nennen.

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