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De Tomaso meldet Insolvenz an

Sportwagenbauer wieder pleite

DeTomaso SLS Foto: DeTomaso 27 Bilder

Der italienische Sportwagenbauer De Tomaso kommt nicht auf die Beine. Erst 2009 wurde das Unternehmen wiederbelebt, jetzt stehen die Italiener erneut vor der Pleite.

10.07.2012 Uli Baumann

Die Traditionsmarke De Tomaso agiert ohne Fortune. Das 1959 von Alejandro de Tomaso gegründete Unternehmen musste bereits 2006, drei Jahre nach dem Tod von Firmengründer de Tomaso wegen Zahlungsunfähigkeit den Betrieb einstellen.

Übernahme durch Chinesen scheiterte

Im Jahr 2009 leistete der Ex-Fiat-Manager Gian Mario Rossignolo Wiederaufbauarbeit und stellte sogar 2011 auf dem Genfer Autosalon mit dem Deauville einen kommenden Luxus-SUV vor. Der Sport Luxury Sedan sollte von zwei Benzin-Aggregaten angetrieben werden.. Ein 550 PS starker V8-Motor sowie ein V6 mit 300 PS Leistung. Für die Fertigung des neuen Modells wurde die Produktionsanlage von Pininfarina angemietet sowie die dort beschäftigten rund 1.000 Mitarbeiter übernommen.

Nach finanziellen Schwierigkeiten traten die Italiener Anfang 2012 in Verkaufsverhandlungen mit der Car Luxury Investment die unter der Kontrolle des chinesischen Konzerns Hotyork Investment steht. Der Deal mit den Asiaten platzte und De Tomaso geriet in Zahlungsverzug gegenüber seinen Zulieferern. Jetzt hat der Sportwagenbauer einen Insolvenzantrag gestellt und macht sich erneut auf die Suche nach neuen Investoren.

Medienberichten zufolge soll aber auch Rossignolo nicht ganz unschuldig am erneuten Aus von De Tomaso sein. Der Manager und weitere Personen sollen Staatshilfen für den Autobauer in private Kassen umgeleitet haben. Derzeit stehe Rossignolo unter Hausarrest. Die italienischen Steuerbehörden ermitteln.

Einen Blick auf den legendären De Tomaso Pantera können Sie bei unseren Kollegen von Motor Klassik werfen.

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