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Defekte Takata-Airbags bei BMW, GM, Ford & Co.

US-Behörden leiten Mega-Rückruf ein

Foto: Bosch 26 Bilder

Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA zieht im Fall der defekten Takata-Airbags jetzt die Notbremse. Nach verschiedenen tödlichen Unfällen werden jetzt sämtliche Fahrzeuge aller Hersteller mit den beanstandeten Takata-Bauteilen in die Werkstätten zurückzubeordert.

19.11.2014 Uli Baumann

Namentlich genannt werden von der NHTSA die Marken Chrysler, Ford, General Motors, Honda, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Subaru und Toyota. Als einziger deutscher Autobauer wird BMW aufgeführt.

Behörde will von den Autobauern Zahlen

Die Behörde erwartet jetzt bis zum 5. Dezember 2014 von jedem Hersteller eine Liste über die Modelle und den jeweiligen Umfang in denen die fraglichen, seit 2001 produzierten Fahrerairbags verbaut worden sind. Liegen alle Daten vor, so werden weitere Schritte eingeleitet. Wieviel Autos insgesamt von diesem Rückruf betroffen sein werden, ist daher noch offen. Bislang wurden schon in verschiedenen Einzelrückrufen weltweit mehrere Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten gebeten.

Die betroffenen Airbags sind in die Kritik geraten, weil bei verschiedenen Unfällen die Airbags zwar ausgelöst haben, der Airbaggenerator aber dabei zersplitterterte und die Bruchstücke die Passagiere tödlich verletzten.

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