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Dekra mit kräftigem Umsatzplus

Bis zu 1.000 neue Stellen geplant

Werkstatt Dekra Foto: Dekra 4 Bilder

Der Prüfkonzern Dekra hat seinen Umsatz im zu Ende gehenden Geschäftsjahr um 6,5 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro gesteigert. Dies geht aus vorläufigen Zahlen hervor, die das Unternehmen am Freitag (4.12.) in Stuttgart veröffentlichte.

04.12.2009

Besonders im automotiven Kerngeschäft vergrößerte Dekra nach eigenen Angaben den Abstand zu den Wettbewerbern sowohl im nationalen als auch im internationalen Geschäft.

Die Automotive-Sparte wächst 

Der weltweite Umsatz der automotive Services stieg im laufenden Geschäftsjahr um acht Prozent auf über eine Milliarde Euro. "In Deutschland ist es uns trotz schwieriger Marktbedingungen gelungen, unsere Position als Marktführer noch weiter auszubauen. Hervorheben möchte ich vor allem den Marktanteilsgewinn bei Fahrzeugprüfungen. International erwarten wir sogar ein Umsatzplus in Höhe von 37 Prozent", stellte Vorstandsmitglied Roland Gerdon fest.

Auch die Zahl der Beschäftigten stieg demzufolge 2009 um 1.000 auf rund 21.000. "Jetzt zahlt sich aus, dass wir unser Unternehmen wetterfest gemacht und konsequent auf Wachstum ausgerichtet haben", sagte Gerdon. Dekra hatte in diesem Jahr unter anderem Unternehmen in Brasilien und den Niederladen übernommen.

Dekra auch international auf Expansionskurs


Bereits 2008 hatte Dekra 15 Unternehmen in Brasilien, Frankreich und Russland zugekauft. Als mittelfristiges Ziel wurde ein Auslandsanteil am Konzernumsatz von 50 Prozent ausgerufen. Der Manager schloss weitere Zukäufe im nächsten Jahr nicht aus. "Ich bin zuversichtlich, dass es uns auch im bevorstehenden Geschäftsjahr gelingen wird, den Konzern weiter auszubauen und erneut Wachstum zu generieren."

Nachfolger für Dekra-Chef Klaus Schmidt noch nicht genannt


Gerdon hatte die Geschäftsführung des Stuttgarter Prüfkonzerns übernommen, nachdem Dekra-Chef Klaus Schmidt am Mittwoch überraschend aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Über einen Nachfolger des 51-Jährigen, der seit 2003 Vorstandsvorsitzender der Dekra AG war und seit 1996 im Top-Management des Unternehmens saß, soll in Kürze entschieden werden.

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