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Delphi

Cerberus ist raus

Foto: Delphi

Der in einem Insolvenzverfahren steckende größte amerikanische Autozulieferer Delphi hat einen Finanzierungsplan mit der US-Investmentfirma Cerberus Capital Management für beendet erklärt. Dies hat Delphi Corporation am Montag (9.7.) in Troy (US-Bundesstaat Michigan) mitgeteilt.

10.07.2007

Cerberus wollte ursprünglich gemeinsam mit anderen Geldgebern 3,4 Milliarden Dollar bei Delphi investieren, um das Unternehmen zu sanieren und aus dem Insolvenzverfahren heraus zu helfen.

Jetzt will Delphi noch in diesem Monat eine neue Vereinbarung mit Investoren treffen, hat aber noch keine Namen genannt. Die ehemalige Zuliefersparte von General Motors (GM) will bis Jahresende aus dem Insolvenzverfahren heraus kommen.

Cerberus hält in der Autobranche mehrere Beteiligungen und hat zuletzt mit Daimler-Chrysler den Kauf von Chrysler für 7,4 Milliarden Dollar vereinbart. Cerberus ist auch Mehrheitsaktionär der ehemaligen GM-Finanzsparte GMAC.

Delphi hatte sich kürzlich mit der amerikanischen Automobilarbeitergewerkschaft auf weit reichende Lohnkonzessionen und US-Werksschließungen geeinigt und verhandelt jetzt mit anderen Gewerkschaften über entsprechende Zugeständnisse. Delphi diskutiert mit GM einen umfangreichen Vergleich. Es geht nach Darstellung von Branchenkennern unter anderem um für Delphi unprofitable Lieferabkommen mit GM. GM ist nach wie vor der mit Abstand größte Delphi-Kunde.

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