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Delphi

Neuer Chef, frisches Geld

Foto: Delphi

Autozulieferer Delphi schöpft neue Hoffnung: Am Montag (18.12.) bestätigte das Unternehmen, dass eine Investorengruppe ein Aktienpaket im Wert von 3,4 Milliarden Dollar übernimmt. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Rodney Neal neuer Delphi-Chef wird. Sein Vorgänger Miller wechselt an die Aufsischtsratsspitze.  

18.12.2006

Die Investorengruppe, zu der unter anderen auch UBS und Merrill Lynch zählen, gab am Montag eine Einigung zwischen Unternehmen, Gewerkschaften und General Motors bezüglich der Übernahme des Aktienpakets in Milliardenhöhe bekannt. Die Investorengruppe möchte nun in den nächsten Wochen einen Reorganisationsplan für den ehemals weltgrößten Autozulieferer vorlegen und diesen bis zum zweiten Halbjahr aus der Insolvenzverwaltung heraus führen. Geplant sind scharfe Einschnitte. So sollen 21 von 29 Produktionsstätten in den USA geschlossen und tausende Arbeitsplätze abgebaut werden.

Delphi, ein Unternehmen, das einst aus General Motors-Betrieben zum größten Zulieferer der Welt zusammen geschmiedet wurde, hatte sich Mitte 2005 unter Gläubigerschutz begeben. Ein Zusammenbruch des Unternehmens hätte für die einstige Muttergesellschaft General Motors die Übernahme von Pensionsverpflichtungen in Milliardenhöhe bedeutet.

Mit dem nun präsentierten Einstieg der von Appaloosa Management und Cerberus Capital geführten Investorengruppe, gab es auch einen Wechsel an der Delphi-Spitze: Der bisherige Boss Robert "Steve" Miller wechselt zum 1. Januar an die Spitze des Aufsichtsrates. Seine Position als Delphi-Chef nimmt Rodney O´Neal ein, der bei der Reorganisation des Unternehmens bereits jetzt eine Schlüsselrolle inne hat.  

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