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Delphi

Neuer Investmentplan

Foto: Delphi

Der seit fast zwei Jahren in einem Insolvenzverfahren befindliche größte amerikanische Autozulieferer Delphi Corporation hat eine neue Investmentvereinbarung mit einer Gruppe von Privatinvestoren getroffen.

20.07.2007

Die Investorengruppe steht unter Führung der Investmentfirma Appaloosa Management. Sie will bis zu 2,55 Milliarden Dollar (1,8 Mrd Euro) bereitstellen. Dies hat Delphi mit Sitz in Troy (US-Bundesstaat Michigan) am Mittwoch (18.7.) bekannt gegeben. Der neue Investmentplan muss noch vom Insolvenzgericht genehmigt werden.

Die neue Vereinbarung ersetzt einen Investmentplan von 3,4 Milliarden Dollar unter der Beteiligung der Investmentfirma Cerberus Capital Management, die sich zwischenzeitlich zurückgezogen hatte. Cerberus kauft stattdessen Chrysler von Daimler-Chrysler.

Delphi, die ehemalige Autoteilesparte von General Motors (GM), hat sich inzwischen mit der amerikanischen Automobilarbeitergewerkschaft UAW (United Auto Worker) auf ein neues Tarifabkommen geeinigt und verhandelt noch mit anderen Gewerkschaften über Zugeständnisse.

GM soll im Rahmen der neuen Vereinbarungen 2,7 Milliarden Dollar in bar von Delphi zur Ablösung seiner Ansprüche erhalten. GM hatte aber seinerseits früher seine eigenen Delphi-Verpflichtungen im Zuge der Delphi-Reorganisation auf bis zu sieben Milliarden Dollar beziffert.

Delphi strebt an, noch in diesem Jahr saniert aus dem Insolvenzverfahren herauszukommen. Delphi ist noch immer der mit Abstand größte Autoteile-Zulieferer von GM. Delphi nimmt in den USA zahlreiche Werksschließungen und einen drastischen Personalabbau vor.

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